(openPR) Auf jeden Fall ein großer Reinfall und ein Super-Gau für die Aussteller und Besucher.
Mehr als 20.000 Besucher werden erwartet, das „Triumvirat“ bestehend aus den Niederländern Yves Gijrath, Klaas Obma und John-Patrick Breijs wetterte nicht nur gegen die Luxusmesse die im Mai in München stattfand, sondern warb auch mit mehr Besuchern und mehr Erfahrungen von allem etwas mehr, besser und schöner, man sprach von Kopie und Plagiat der Messe im Mai und ärgerte sich über die Konkurrenten aus München die als erstes die Idee hatten, eine Luxus- und Millionärsmesse in München zu veranstalten. Man war also sehr gespannt auf die erste Millionaire Fair in Deutschland.
20.000 Besucher erwartet, 80 kamen.
Doch die Realität sieht anders aus. Am ersten Tag waren kaum mehr als 80 Personen da. Auf einer Gesamtfläche von 16.000qm, aus Kostengründen verzichtete man wohl mehr als eine Halle auf der Messe zu mieten, tummelten sich die wenigen Personen lustlos in den leeren Gängen. Aussteller während des Betriebes sind gar nicht anzutreffen, die Presse schreibt von 7000 verkauften Karten, laut Herrn Obma. Meinte der ältere Eventmanager vielleicht eine ganz andere Messe? Nein, alles wieder nur ein Werbe-Gag. Besucher äußern sich: "Gibt’s alles auch in der Maximilianstraße" und sehen enttäuscht auf Ihr 39.-EUR Ticket. Auf die Frage ob es sich gelohnt hätte hierher zukommen fragten wir eine anwesende, anscheinend vermögende Besucherin "Ich finde die Veranstaltung zu kühl, seelenlos und ehrlich gesagt zu dunkel, eigentlich schade ich hatte mir mehr erwartet." Der "Geist der Idee vom Luxus" komme nicht wirklich rüber, den Veranstaltern scheine es darum zu gehen, sich am Luxus zu bereichern." so ein Aussteller. Bis zum Ende der Messe kamen so ein weiterer Aussteller höchstens 1000 Besucher, über 1500 weniger als zur Messe im Mai. Das Grand Opening wurde mit 1500 Gästen beworben, erschienen sind nur knapp 500, ein Drittel also, noch dazu kostenlos.
10.000 Karten verkauft...
Da auf einmal eine neue Meldung von Klaas Obma: Man hat soeben die 10.000te Karte verkauft. Ungläubiges Staunen und ein Raunen geht durch die leeren Gänge, was habe man sich dabei gedacht, nicht einmal hier bei der Wahrheit zu bleiben?! Frauen im Pelzmantel und leicht bekleidete Hostessen streifen den Weg von Oli Pocher, der die Millionaire Fair nicht etwa besucht um hier einzukaufen, sondern viel mehr viele Frauen zu besuchen und einen lustigen Beitrag für „Schmidt & Pocher“ anzufertigen, was Ihm angesichts der „Vielzahl“ der Besucherinnen und Besucher doch etwas Zeit kostet. Na dann halt ab zu den bezahlten Models die überall zugegen sind. Und just in dem Moment wenn die Kameras der TV-Teams angehen, schiebt sich eine Menge von Personen ins Bild, Sicherheitsleute, Promotion Personal und natürlich keine Besucher. Ein Aussteller findet es hier "einfach nur provinziell" so laut Spiegel online und dem Redakteur Sebastin Fischer, einem der wenigen der sich noch traut wahrheitsgemäß zu schreiben.
Wenig Wahrheit in den Pressemeldungen.
Nur wenige deutsche Medien berichteten tatsächlich wahrheitsgemäß über die wahren Besucherzahlen oder das unterkühlte Ambiente dieser Veranstaltung. Als gelernter Redakteur oder Journalist der die Messe persönlich besucht hat, sollte man schon in der Lage sein, Aussagen über die Besucherzahlen zumindest anzuzweifeln, vor allen Dingen dann, wenn man selbst in leeren Gängen steht. Zumindest aber wahrheitsgemäß zu berichterstatten. Auch Prominente, die angekündigt wurden sind nie erschienen und werden sicherlich auch nicht kommen, warum auch, es gibt für Sie nicht mehr zu sehen als in Ihren Stammgeschäften und um von 10 oder 15 Besuchern be-gafft und auf ein Autogramm angesprochen zu werden, dürfte Ihnen auch nicht sonderlich zusagen.
In Moskau der Hit, in Cannes, Belgien und München ein Flop mit Demonstrationen und Protesten
Lautstarke Proteste des Sozialforums München, mit mehr als 100 Personen und damit mehr Betrieb als auf der Millionaire Fair leiteten die verkorkste Messe mit den Worten "Eurer Reich-tun kotzt uns an" und "die obszöne Millionärsmesse" ein. Zwei "Promis" (Gitta Sax, Frau Effenberg) wurden am Eröffnungsabend gesichtet, die anderen stammten wohl aus dem Umfeld schlüpfriger Anbieter, das Sozialforum sprach sogar von bezahlten Diensten einiger Damen. Kein Wunder das weder Reiche noch Promis, ausgenommen Pocher, der für jeden guten Gag zu haben ist die "heilige Halle der Superreichen" betreten hat.
In der Werbung ist die Millionire Fair immer voll.
Ein Trick der Messe, (wie auch im neuen Katalog) ist es, immer Räume voller Menschen zu zeigen. Hier werden Archiv-Bilder der ersten Millionaire Fair in Amsterdam 2001 sowie Bilder der ersten Moskauer Millionaire Fair wiederverwertet. Dem Otto-Normal-Verbraucher fallen solche Dinge nicht unbedingt auf, jedoch wissen die Redaktionen genau welches Material Sie hier in Händen halten. Dem Endverbraucher wird also stetig vorgegaukelt: Da ist was los, da muss ich hin. Ein Realitätsbezug ist nicht vorhanden und somit werden die Aussteller sowie auch die wenigen Besucher in die Irre geführt. Nur für akkreditierte Kamerateams und Medien besteht die Möglichkeit zu fotografieren, Aussteller haben ja dann die Möglichkeit nach der Flop-Messe Millionaire Fair in Riem alles „schönzureden“, den keine nicht bezahlte Kamera hat ja das eingefangen was man nicht sehen will, ja was man nicht sehen darf.
Dabei ist es nicht entscheidend wie viele Besucher nun denn tatsächlich kommen, nur bei der Wahrheit bleiben sollte man. Hoffen wir wenigstens dass wie von dem Geschäftsführer Klaas Obma ausgesprochen, versprochen und mitgeteilt, dies die letzte "Heimsuchung" der Millionaire Fair in Deutschland war und er diesmal wenigstens die Wahrheit gesagt hat, wer würde sich das nicht wünschen?!
Auf jeden Fall wird diese Provokation in die Geschichte eingehen, solange man es natürlich wahrhaben und lesen will:
17.10.2008 = Welternährungstag (Welthungertag), 17.10.2008 = Millionaire Fair München
Beatrice Fellner, Redaktion Press Communications











