(openPR) Zu den Äußerungen des bildungspolitischen Sprechers der GAL-Fraktion, Michael Gwosdz, Privatschulen würden in Zukunft durch die Bildungsbehörde verstärkt geprüft, erklärt der Landesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP Nord), Christian Schneider:
„Die Hamburger Schulen in freier Trägerschaft erfüllen die von Gwosdz genannten Anforderungen schon längst, denn alle genannten Punkte sind Bestandteil des Genehmigungsverfahrens der Bildungsbehörde. Dies gilt für die Qualifikation der Lehrkräfte ebenso wie für Räumlichkeiten und die Sozialverträglichkeit der Schulbeiträge. Dass die Fachaufsicht die Einhaltung der Betriebsgenehmigungen überwacht, ist nichts Neues. Die Hamburger Privatschulen haben nichts zu verbergen.“
Zu der Höhe der Schulbeiträge sagt Schneider: „Wenn die GAL die allgemeine Zugänglichkeit der freien Schulen verbessern will, sollte sie die gemeinnützigen Schulen besser fördern. Nur so können Schulbeiträge gesenkt werden. Wir unterstützen die GAL gern wenn es darum geht, dass die Schülerinnen und Schüler an den staatlichen und freien Schulen Hamburgs gleich behandelt werden.“
„Privatschulen stehen im Wettbewerb untereinander und mit den staatlichen Einrichtungen, deren Schulbesuch nichts kostet. Dass sie sich in diesem Wettbewerb durch Qualität behaupten müssen, leuchtet auch dem wirtschaftlichen Laien ein. Dass ihnen dies trotz der gesetzlichen Ausgabendecklung gelingt, ist Zeichen des besonderen bürgerlichen Engagements der Schulleitungen, Lehrer, Eltern und Fördervereine.“













