(openPR) Woher kommt das Geld? Der Arbeitgeber überweist es. Gezahlt wird es von den Kunden. Sind die zufrieden, bleiben sie dem Unternehmen treu. Das erleichtert die Umsatzplanung und erhöht den kundenbezogenen Gewinn – als Folge der immer besser werdenden Zusammenarbeit zwischen Kunden und Unternehmen.
Binsenweisheiten? Die Realität sieht anders aus – insbesondere im B2B-Geschäft. Je größer ein Unternehmen wird, desto leichter vergisst es, dass es vor allem der Kunde ist, der die Basis für Gehälter, Umsätze und Gewinne legt. Gehen Unternehmen an die Börse, fokussieren zahlreiche Marketingabteilungen ihre Aktivitäten auf die Zielgruppe Anleger.
Die Vertriebs- und Marketingagentur b2b coach GmbH & Co. KG, Spezialist für nachhaltiges Firmenwachstum durch Kundenpflege, hat ermittelt, dass 70 % aller Börsengänger zwischen 2006 und 2008 keinen Kunden-Newsletter anbieten. Weitere Ergebnisse der Studie: Die meisten der befragten Unternehmen pflegen ihre Online-PR-Präsenz kaum – und noch gravierender: definierte Vertriebsziele im Kundenstamm fehlen.
Alfons Breu, Vertriebscoach und Inhaber von b2b coach, ergänzt: „Unsere Arbeit in den Unternehmen zeigt, dass der Vertrieb meist auf Neugeschäft statt auf Kundenpflege ausgerichtet ist. Die vorhandenen Serviceabteilungen oder Servicetöchter können die Vertriebsarbeit im Kundenstamm häufig nicht leisten. Und das, obwohl erwiesen ist, dass zufriedene Kunden die beste Quelle für Neugeschäft und Neukunden sind.“
Nach dem Börsendebakel sollten spätestens jetzt Aufsichtsratskreise und Chefetagen umdenken und sich auf den Kunden als wichtigsten Garanten für den Unternehmenserfolg besinnen, fordert Breu: „Unternehmen, die eine wirksame Kundenstrategie betreiben, müssen sich weniger Sorgen um ihre Zukunft machen.“ Nicht nur das Geld kommt von den zufriedenen Kunden, sondern auch wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen.









