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Roboter als Freund, Pfleger und Ehepartner

26.09.200814:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Intelligente Maschinen erobern das Alltagsleben

Bonn - Im Jahr 2004 war Massachusetts der erste Bundesstaat in Nordamerika, der die Schwulenehe erlaubte. Dieser Staat wird auch der erste sein, der die Ehe zwischen einem Menschen und einem Roboter erlaubt. „Das wird um das Jahr 2050 sein“, sagt David Levy, Experte für Künstliche Intelligenz und Autor des Buches „Love and Sex with Robots“. Schon ab dem Jahr 2011 wird es Roboter geben, mit denen Menschen Sex haben werden, glaubt der Forscher. Er fand heraus, dass die meisten Beweggründe, warum sich Menschen ineinander verlieben, auch in einen Roboter einprogrammiert werden können. „Diese Art von Prognose klingt reichlich absurd – zumindest auf den ersten Blick. Dennoch hat sie einen Kern von Wahrheit; schon heute gibt es Roboter, die sehr menschenähnlich sind“, so Axel Gloger, Chefredakteur des Bonner Fachdienstes Trendletter http://www.trendletter.de.

Repilee etwa, die menschliche Maschine, wurde der japanischen TV-Moderatorin Ayako Fujii nachempfunden. Wissenschaftler am Intelligent Robotics Laboratory http://eecs.vanderbilt.edu fanden heraus, dass Menschen, die Repilee begegnen, sie zunächst für echt halten. Eine Untersuchung an der Universität San Diego ergab: Kleinkinder, die mit dem menschenähnlichen Roboter Orio kommunizierten, hielten ihn für ihresgleichen. „Hier zeigt sich die neue Entwicklung: Roboter verlassen Maschinenräume und Fabriken“, ist sich Gloger sicher.

Beispiele für diese Grenzüberschreitung: Der Sony Aibo machte vor sieben Jahren Furore als erster Roboter-Hund, der Roomba ist der erste Roboter-Staubsauger für den Massenmarkt, in Japan werden Roboter entwickelt, die Lebensgefährte und Pfleger von einsamen Senioren werden sollen. „Roboter werden in den nächsten 15 Jahren den Konsumentenmarkt und Anwendungen im Haushalt erobern. Hier wird sich eine neue, umsatzstarke Branche auftun“, betont Gloger.

Die Begeisterung für Robotertechnik erinnert Microsoft-Gründer Bill Gates an die Zeit, als er und sein Partner Paul Allen davon träumten, dass irgendwann auf jedem Schreibtisch und in jedem Haus ein Computer stehen könnte. Auch Gates könne sich eine Zukunft vorstellen, in der roboterähnliche Geräte zu einem fast allgegenwärtigen Bestandteil des täglichen Lebens werden. Für den Sprachdialogexperten Lupo Pape sind das keine Hirngespinste. „Bereits heute existierten die dafür notwendigen Technologien wie dezentrales Rechnen, Sprach- und Mustererkennung. Drahtlose Breitbandverbindungen könnten die Tür zu einer neuen Generation selbständiger Geräte öffnen, die selbständig Aufgaben für Menschen erledigen. Da liegt allerdings noch ein weiter Weg vor uns. Für Maschinen ist es bislang schwierig, sich in einem Raum zu orientieren, auf Geräusche zu reagieren, Sprache zu interpretieren und Gegenstände zu ergreifen, die höchst unterschiedlich sind", weiß SemanticEdge-Geschäftsführer Pape http://www.semanticedge.de.

Wenn Roboter in das Geschäfts- und Alltagsleben einziehen, werde die Vision des Wissenschaftlers und Science Fiction-Autors Isaac Asimov Wirklichkeit, so Pape. Sie müssten dann auch seinen Robotergesetzen folgen, die er erstmals in der Erzählung ‚Runaround’ formulierte. Erstens: Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen. Zweitens: Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz. Drittens: Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht. „Um Roboter nach diesen Gesetzen zu konstruieren, muss man ihr Gespür für die Umwelt verbessern. Sie müssen dialogfähig sein, um sie im Alltag einzusetzen, etwa in der Altenpflege oder bei der Unterstützung behinderter Menschen“, resümiert Pape.

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