(openPR) In der Öffentlichkeit haben Übernahmen von Unternehmen einen schlechten Ruf. Es hat sich der Gedanke festgesetzt, dass solche Transaktionen stets einen Abbau von Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Doch das stimmt nicht. Dies belegt eine Studie der Universitäten Bonn, München und Aberdeen. Grundlage waren 52 Fälle börsennotierter Unternehmen, bei denen sich Investoren mit mindestens fünf Prozent der Anteile einkauften. Im Ergebnis folgten in den meisten Fällen auf Übernahmen keine Massenentlassungen. Im Gegenteil: Im ersten Jahr nach dem Einstieg der Investoren wurde im Durchschnitt sogar ein Plus von 0,5 Prozent bei den Neueinstellungen von Mitarbeitern festgestellt.
Zusätzlich wurden die Aktienkurse der aufgekauften Unternehmen untersucht. Diese verzeichneten einen durchschnittlichen Anstieg von 5,7 Prozent am ersten Tag der Übernahme. Grund: Häufig macht das übernehmende Unternehmen ein attraktives Kaufangebot, um auch die noch nicht in seinem Besitz befindlichen Aktien zu erhalten.
Für Anleger, die auf solche Käufe setzen möchten, gibt es mehrere Investitionsmöglichkeiten. So bietet sich etwa ein Zertifikat auf den LPX Major Market-Index an. Dieser enthält die Aktien von 25 weltweit agierenden Private- Equity-Gesellschaften, die im Übernahmegeschäft tätig sind. Andererseits können Investoren aber auch auf potenzielle Übernahmekandidaten setzen. Die Deutsche Bank bietet zum Beispiel das Basket-Zertifikat M&A 2007 (MA: Mergers and Acquisitions, zu deutsch Fusionen und Übernahmen) an, in dem die Aktien von 20 potenziellen Übernahmezielen und Fusionskandidaten enthalten sind. Das Papier hat sich n den vergangenen zwölf Monaten besser als der Dax entwickelt, auch weil der Korb die Aktie von Continental enthält. Weitere Aktien im Korb sind etwa Deutsche Postbank, Commerzbank, Adidas oder das österreichische Biotech-Unternehmen Intercell.
Mit Zertifikaten an Übernahmen verdienen:
• Deutsche Bank X-markets: M&A 2007 Index-Zertifikat auf db Corporate Event-Index (WKN DB8AVU)
• ABN Amro: LPX Private Equity Index Open End-Zertifikat (WKN ABN33A)











