(openPR) Industriedynamiken, Markttrends und Chancen, Käuferausgaben sowie Beschaffungsstrategien in der Bauindustrie
Insgesamt 41% aller Befragten erwarten für 2012 keine Veränderungen ihres Umsatzwachstums
Unter allen Befragten der europäischen Bauindustrie rechnen 41% mit keinerlei Veränderungen hinsichtlich des Umsatzwachstums für 2012. Vor dem Hintergrund der Rezession 2009 und der europäischen Schuldenkrise hatte das Baugewerbe in Europa mit einem dreijährigen Wachstumsrückgang zu kämpfen. Laut Euro Construct wird sich das Ergebnis 2012 um etwa 0,3% verringern, 2011 waren es 0,6%. Schwierigkeiten beim Erhalt finanzieller Förderungen, die Herabstufung mehrere europäischer Wirtschaften durch Kredit Ratingagenturen, strengere Richtlinien sowie geringe Ausgaben seitens der Regierungen zählen zu den wesentlichen Risikofaktoren für das Wachstum der Industrie.
Erwarteter Anstieg von Unternehmensübernahmen und –zusammenschlüssen in 2012
Führungskräfte der europäischen Bauindustrie gehen von einer zunehmenden Konsolidierungsrate innerhalb der nächsten 12 Monate aus. 52% der Befragten rechnen dabei mit einem signifikanten oder mittelmäßigen Anstieg von Unternehmensübernahmen und –zusammenschlüssen in 2012.
China, Russland und Brasilien zählen zu wichtigen Wachstumsmärkten
Sowohl befragte Käufer als auch Lieferanten sehen in China, Russland und Brasilien wichtige Schwellenländer für das Wachstum der europäischen Bauindustrie. Insbesondere China besitzt laut 39% der Befragten großes Potential und investiert bereits in viele Projekte wie beispielsweise zur Unterstützung von Wassereinsparungen, Energieerzeugungsstationen, Autobahnen, Straßen oder anderer Infrastrukturnetze.
Risikofaktoren für die Bauindustrie in Europa
Marktunsicherheit, Preisdruck, verringerte Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, wachsende Konkurrenz sowie Kosteneindämmungen sind die derzeit größten Besorgnisse der Bauindustrie in Europa.
67% aller Befragten bewerten die Marktunsicherheit als die größte Herausforderung des Marktes für 2012 und 2013. 50% der Befragten nannten den Preisdruck als zentralen Risikofaktor.
Durchschnittliches jährliches Beschaffungsbudget der Käufer wird voraussichtlich steigen
Das durchschnittliche Einkaufsbudget wird sich 2012 voraussichtlich auf 56,9 Millionen US-Dollar belaufen. Laut der Studie wird sich das Beschaffungsbudget innerhalb der nächsten 12 Monate um durchschnittlich 1,5% erhöhen. Insgesamt erwarten 53% der Befragten keinerlei Änderungen hinsichtlich ihrer Beschaffungsausgaben, 31% rechnen mit einem Anstieg. Das steigende Einkaufsbudget könnte mit der erhöhten Kapazität der Käufer, neuen Projektplanungen, Erweiterungen des Distributionsnetzwerkes, R&D Investitionen oder neuen Unternehmenspartnerschaften zusammenhängen.
Potentialfelder für erhöhte Ausgaben
Studienbefragte innerhalb Bau- und Entwicklungsunternehmen rechnen mit steigenden Investitionen für Innenausstattungen und dekorative Feinschliffe, Forschung und Entwicklung, Baumaterial sowie strukturelle und architektonische Komponenten. 25% der Bauunternehmen werden dabei vermehrt in die Innenausstattung investieren und ihre Angebote erweitern.
Risikofaktoren für die Auswahl der Zulieferer durch Bauunternehmen
Qualität, Service, Preis und Zuverlässigkeit sind die ausschlaggebenden Faktoren hinsichtlich der Zuliefererauswahl. Für einen kleineren Anteil zählen weiterhin CSR Aktivitäten, die Nähe sowie das umweltpolitisches Engagement zu wichtigen Kriterien.
Zur Timetric Studie: European Construction Industry Business Outlook Survey 2012–2013 Industry Dynamics, Market Trends and Opportunities, Buyer Spend, and Procurement Strategies in the Construction Industry:
http://www.markt-studie.de/studien/european-construction-industry-outlook-survey-20122013-industry-dynamics-market-trends-opportunities-buyer-spend-procurement-strategies-construction-industry-p-291855.html
Weiter Studien und Berichte von Timetric:
http://www.markt-studie.de/studien/timetric-m-396.html













