(openPR) Hinsichtlich der Bruttoprämien stellte die Lebensversicherung mit 42,1% in 2011 das zweitgrößte Versicherungssegment in Österreich dar. Es erreichte jedoch nur eine negative Wachstumsrate von durchschnittlich -0,8% pro Jahr, hauptsächlich aufgrund des rapiden Rückgangs von Lebensversicherungsprodukten basierend auf Einmalprämien. Der Rückgang lag bei 32,1% in 2011 und ist auf verlängerte Bindungszeiten von 10 auf 15 Jahren zurückzuführen.
Zudem hatte die weltweite Finanzkrise und speziell die Situation in Europa einen negativen Einfluss auf die österreichische Wirtschaft und führte zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen und verringerten Löhnen von Arbeitnehmern des öffentlichen Sektors. Solche Faktoren haben österreichische Konsumenten immer mehr davon abgehalten, Lebensversicherungsprodukte zu erwerben. Mit langsamer Entspannung der wirtschaftlichen Lage auf sowohl makro- als auch mikroökonomischer Ebene, wird auch das Lebensversicherungssegment in Österreich voraussichtlich wieder ein positives Wachstum von 0,8% innerhalb des Betrachtungszeitraums erreichen.
Geringe Penetrationsrate von Lebensversicherungen zieht neue Anbieter an
Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise 2009 und speziell der Schuldenkrise in Europa, ist die Penetrationsrate österreichischer Lebensversicherungen zwischen 2007 und 2011 von 2,65% auf 2,36% gesunken. Diese Situation hat aufgrund des positiven Wachstumspotentials jedoch auch zu neuen Markteintritten geführt. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten fällt die Penetrationsrate österreichischer Lebensversicherungen von 2,65% in 2011, definiert anhand der Bruttoprämien als Anteil des Bruttoinlandsproduktes, immer noch schwach aus. Deutschland beispielsweise schaffte einen Anteil von 3,3%, Frankreich sogar 6,24%.
Steigende Lebenserwartung
Laut aktueller Daten des US Volkszählungsamtes stieg die Lebenserwartung in Österreich von 79 Jahren in 2005 auf 80 Jahren in 2011. Für das Jahr 2025 wird eine Lebenserwartung von 81 Jahren prognostiziert, was einen starken Wachstumstreiber für das Lebensversicherungssegment darstellt. Es wird daher erwartet, dass österreichische Konsumenten zunehmend Lebensversicherungsprodukte unterschiedlicher Art erwerben werden, beispielsweise Rentenversicherungen.
Starke Alterungsrate der Bevölkerung
Österreich besitzt eine der am schnellsten alternden Bevölkerungen innerhalb der EU. Laut des US Volkszählungsamtes ist die Anzahl der über 64-jährigen Bevölkerung von 17,5% (2007) auf 18,2% (2011) gestiegen. Diese Entwicklung bietet großes Potential für das Lebensversicherungssegment.
Zur Timetric Studie: Life Insurance in Austria, Key Trends and Opportunities to 2016:
http://www.markt-studie.de/studien/life-insurance-austria-trends-opportunities-2016-p-291659.html
Weiter Studien und Berichte von Timetric:
http://www.markt-studie.de/studien/timetric-m-396.html












