(openPR) Karrierechancen in der Instandhaltung
Das FVI fordert Qualifizierungsinitiative
Fachleute schätzen den jährlichen Umsatz des direkten Instandhaltungsmarkt auf einen dreistelligen Milliarden-Euro Betrag – allein in Deutschland. Wir müssen im internationalen Konzert vorne mitspielen um an dem wachsenden Markt industrieller Instandhaltung teilzuhaben. Von einer Industrienation mit großem internationalen Anteil an gelieferten und eigengenutzten Industrieanlagen verlangt der Anwender einen hohen Grad an Effizienz. Nur produzierende Anlagen ermöglichen Wettbewerbsvorteile, sichern Arbeitsplätze, senken die Kosten und steigern die Arbeitssicherheit. Das verlangt ein Instandhaltungsmanagement, welches mit den richtigen Methoden, modernen Technologien und qualifiziertem Personal – vorausschauend - die Verfügbarkeit gewährleistet.
Instandhaltung-vorausschauend statt reaktiv
Im alten China wurde der Heilkundige von seinem Klienten laufend bezahlt – so lange sich dieser guter Gesundheit erfreute. Bei Krankheit wurde die Zahlung eingestellt! Dieses Prinzip kann auch auf kostenorientierte Instandhaltung übertragen werden: Investition und Aufmerksamkeit soll der vorausschauenden, zustandsorientierten und zuverlässigkeitsorientierten Instandhaltung zu Teil werden. Die teure, reaktive, meist überraschende Havariereparatur muss die ungewollte Ausnahme bleiben. Der Erfolg in der Industrie wird dort zu Hause sein, wo das Management umdenkt und die Instandhaltung als wichtiges Glied in die Wertschöpfungskette einordnet. Die guten Zukunftsaussichten der Instandhaltungsbranche werden eingetrübt durch latenten Mangel an Ingenieurspersonal. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaft – im Auftrag des VDI – hat im April 2008 festgestellt, dass bundesweit monatlich 72.000 offene Ingenieurstellen durch vorhandenes Personal nicht zu besetzen sind. Bei zukünftig steigenden Bedarf trifft das besonders auf das erforderliche Ingenieurs-Führungspersonal in der Instandhaltung zu. Für diese Branche gibt es bis heute – noch – keine adäquate Ausbildung auf Fach-und Hochschulniveau in Deutschland.
Karrierechancen in wichtiger Zukunftsbranche
Das FVI-Forum Vision Instandhaltung versteht sich als Netzwerk und Sprachrohr der Instandhaltung. Eine Mitglieder-Arbeitsgruppe macht der Lehre, Politik und Industrie Vorschläge
um das Thema Ausbildung und Qualifizierung zum Instandhaltungsingenieur aktiv und schnell zu lösen. Eine Ausbildung, welche der Querschnittsfunktion Instandhaltung gerecht wird. Neben der technisch-fachlichen Qualifikation müssen unter anderem die Themen Betriebswirtschaft, Teamführung, Verhandlungssicherheit – auch fremdsprachlich - und Rechtswissen Bestandteile des Berufsbildes Instandhaltungsmanager sein. Die Instandhaltung wird immer mehr als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette gesehen. Das Ansehen und die hierarchische Positionierung des Instandhalters wird dementsprechend steigen. Ausgezeichnete Karriereaussichten für junge Leute die sich für die Branche Instandhaltung entscheiden.
Instandhaltungsmesse Maintain 2008 mit Qualifikationsinitiative
Instandhaltung. „Durch Qualifikation zum Erfolg“. Das ist die Leitlinie des von der Maintain, der Industrie und Mitgliedern des FVI organisierten „trendforum“. Fachleute aus Industrie, Wissenschaft und Wirtschaft werden sich Zukunftsthemen der Instandhaltung widmen. Lösungsvorschläge werden angestrebt zu Themen: wie und woher bekommen wir mehr Instandhaltungsingenieure, Personalstrategien, Wissensmanagement, Best Practice und gesunde Arbeitsplätze – um nur einige zu nennen. Um Schüler und Studenten für die Instandhaltung zu interessieren und Karrierechancen aufzuzeigen, wird es eine Kontakt-und Jobbörse geben.
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