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Clerical Medical - Startbonus für Neumitglieder unzulässig?

Bild: Clerical Medical - Startbonus für Neumitglieder unzulässig?

(openPR) Die Clerical Medical (CMI) hatte am 02.09.2008 mit ihrer Veröffentlichung angekündigt, dass Neukunden, die in der Zeit vom 01.09. bis 31.12.2008 zwischen 50.000 € und 300.000 € anlegen, einen Anfangsbonus zwischen 0,5% und 3% erhalten. Außerdem würde ein Treuebonus von jeweils 2,5% nach dem 10. Jahr bzw. 20. Jahr gewährt.



Der Anlegerschutzverein FAIR HELP 2007 (www.fairhelp2007.de) erhielt hierzu eine Reihe von Anrufen, in denen CMI-Altkunden Unverständnis und Verärgerung äußerten. Tenor:

Wenn neue Kapitalanlagen ohne sichere Beurteilung der künftigen Kapitalmärkte „nur mal eben so“ mit bis zu 9.000 € bei Vertragsbeginn begünstigt würden, wäre dies ein Schlag gegen Altkunden, die im Vier-Jahres-Zeitraum von 2004 bis 2007 einmal gerade einen gleich hohen Wertzuwachs zugebilligt erhielten. Von einem Treuebonus nach 10 bzw. 20 Jahren könne „man nur träumen“.
Es solle von unserer Seite aus geprüft werden, ob diese Verfahrensweise der CMI mit den einschlägigen Bestimmungen zu begründen sind.

Unser Partner POLY MARKET GmbH (www.poly-market.de) hat daraufhin einige Textauszüge aus dem britischen Regelwerk („FSA-Handbook“) zusammengestellt, nach denen diese Aktion wohl nicht zulässig sein dürfte. Hier heißt es u.a.:

New Business:
“If a firm proposes to effect new contracts of insurance in an existing with-profits fund, it must only do so on terms that are …unlikely to have a material adverse affect on the interests of its existing with-profits policyholders….[The Factors…]:

• … high acquisition costs on the new with-profits policies, which would place an undue burden on the financial resources of the relevant with-profits fund or be detrimental to existing with-profits policyholders;
• … existing policyholders might be disadvantaged by … the decision to materially increase the number of new with-profits policies effected…”

Roh übersetzt:
“Neugeschäft in einem bestehenden With-Profits Fonds darf eine Firma nur einrichten, wenn substantielle Negativeffekte gegenüber den Interessen bestehender Policeninhaber unwahrscheinlich sind… [Faktoren…]:

• … Hohe Werbekosten aus dem Neugeschäft, die eine übermäßige Belastung der finanziellen Ressourcen für den With-Profits Fonds oder den Verfall bestehender With-Profits Policen auslösen …
• ... die existierenden Policeinhaber werden durch eine substantiell höhere Anzahl von Neuverträgen benachteiligt …“

Auf den ersten Blick spricht einiges dafür, dass die CMI diese Bestimmungen ignorierte.

Wir werden im Rahmen der EU-Petition auch diesen Komplex zur Kenntnis bringen und zusätzlich die britische wie deutsche Aufsichtsbehörde um eine Stellungnahme ersuchen.

Bei den Recherchen fiel uns auf, dass die CMI auch in Großbritannien ähnliche Aktionen durchführte, allerdings mit noch höheren Zinsversprechen. Angeblich wurden für eine Kapitalanlage ab 50.000 £ stolze 9,6% Zinsen zugesichert.
CMI hoffe, durch eine verbesserte Vertriebsorganisation „Popularität zurückzugewinnen“.

Fairhelp2007

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