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Indonesien - Angst vor Cholera-Epidemie in West Papua

17.09.200812:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Seit April dieses Jahres sind 291 Papua in West Papua, Indonesien, an Cholera gestorben. Dies berichteten lokale Offizielle der dort ansässigen Kirchen. Nun bricht Angst vor einer größeren Epidemie aus.

1961 brach eine globale Cholera-Pandemie in Indonesien aus. Sie griff rasch auf andere Länder in Asien, Europa, Afrika über und trat schließlich 1991 auch in Lateinamerika auf. In diesem Jahr gab es dort fast 400.000 Erkrankte und über 4.000 Tote.

Kirchen und Menschenrechtsorganisationen in West Papua forderten dringende Hilfe. Sie wendeten sich bereits an die indonesische Regierung und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – bisher haben beide jedoch noch nicht reagiert.
Auch Survival rief die indonesische Regierung und die WHO auf sofortige Maßnahmen zu ergreifen.

Cholera ist hochansteckend. Betroffene sollten rasch behandelt werden, andernfalls kann die Krankheit schnell tödlich verlaufen. Das Versäumnis der indonesischen Regierung nicht auf diese Notlage zu reagieren wird voraussichtlich noch viel mehr Tote fordern.

Die Papuas Indonesiens leiden seit Jahren unter der Gewalt und Repression durch das indonesische Militär. Ein Resultat davon ist, dass viele Stämme in den von Cholera betroffenen Gebieten glauben, ihre Erkrankung sei die Folge von Vergiftungsversuchen durch indonesische Soldaten. Die Papuas sind oft misstrauisch gegenüber jeglicher von den Behörden angebotenen medizinischen Behandlung.

Zusammen mit Kirchen und lokalen Organisationen sammelt und verteilt Survival äußerst wichtige medizinische Informationen und gibt Ratschläge, wie die Symptome von Cholera am Besten zu behandeln sind und wie eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann.

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: “Eine sachgerechte medizinische Hilfe ist dringend notwendig um weitere Papuas vor dem Tod durch Cholera zu bewahren. Die Gleichgültigkeit der indonesischen Regierung ist schockierend und verschärft die Auswirkungen einer jahrzehntelangen brutalen militärischen Unterdrückung.“

Wenn Sie diese Pressemitteilung online lesen möchten, gehen Sie bitte auf http://www.survival-international.de/nachrichten/3718

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