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Selen - die Dosis macht das Gift

08.09.200817:21 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Selen - die Dosis macht das Gift
Paranüsse enthalten viel Selen
Paranüsse enthalten viel Selen

(openPR) Noch vor über 70 Jahren galt das Element Selen als hochtoxisch. Seit 1957 ist bekannt, dass Selen ein essentielles und damit lebensnotwendiges Spurenelement ist, was seit 1964 sogar als antikanzerogen eingestuft wird. Zahlreiche groß angelegte Studien der letzten Jahre liefern uns nun die wissenschaftlichen Beweise für die antikanzerogenen Eigenschaften des Selens. Doch das ist nicht alles! Selen wirkt im höchsten Maße antioxidativ und beugt somit unseren altersbedingten Zivilisationskrankheiten vor.



Das Spurenelement Selen wird über die Nahrung aufgenommen. Eine ausreichende Menge ist Vorraussetzung für ein aktives Immunsystem. Überdurchschnittlich viel Selen findet sich in Nüssen sowie im Hühnerfleisch.

200 Mikrogramm Selen gelten als ausreichend, um Mangelkrankheiten vorzubeugen. Da Selen im Gegensatz zu anderen Spurenelementen aufgrund seiner Toxizität eine geringe therapeutische Breite besitzt, sollte eine Obergrenze von 500 Mikrogramm Selen pro Tag nicht überschritten werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann davon ausgegangen werden, dass eine maximale Konzentration von 5 Mikrogramm Selen pro Kilogramm Körpergewicht, dass sind also 375 Mikrogramm Selen für einen 70 Kilogramm schweren Menschen, längerandauernd täglich aufgenommen werden können, ohne dass gesundheitliche Störungen zu befürchten sind. Der empfohlene Selenbedarf scheint zwischen 50 und 100 Mikrogramm am Tag zu liegen, wobei höhere Selenzufuhrraten (150 - 300 Mikrogramm am Tag) als wünschenswert beschrieben worden sind. Die zwei am häufigsten in der Nahrung vorkommenden Formen des Selens sind die beiden Selenoaminosäuren Selenomethionin, welche größtenteils in pflanzlicher Nahrung zu finden ist, sowie Selenocystein, die überwiegend in tierischen Lebensmitteln vorkommt.

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Selen sind: Hülsenfrüchte, Fleisch und Innereien, Fisch, Getreide, wie z. B. Roggen, Roggenprodukte und Spargel. Fleisch enthält relativ viel Selen, weil die Nutztiere zur Vorbeugung gegen Selenmangelerkrankungen mit Selen angereichertes Futter fressen. Selen wird in hohem Maße im Dünndarm resorbiert, wobei organisch gebundenes Selen, wie es im Selenomethionin vorliegt, eine Bioverfügbarkeit von bis zu 90 % besitzt. Im Gegensatz dazu werden anorganische Verbindungen, wie z. B. Selenit nur zu ca. 60 % ins Blut aufgenommen. Wie in Tierversuchen bestätigt, fördern Proteine, wie z. B. Methionin, die Verfügbarkeit des Selens. Gleiches gilt für Vitamin E, hohen Konzentrationen an Vitamin A und Antioxidantien. Schwermetalle und Schwefel hemmen dagegen die Resorption des Selens. Auch Vitamin C soll die Bioverfügbarkeit von Selen reduzieren. Liegt Selen allerdings an Aminosäuren gebunden vor, wie es beim Selenomethionin der Fall ist, kann das Vitamin C die Selenaufnahme nicht mehr beeinflussen. Weiterhin ist es wichtig, zu beachten, dass auch in unserer Nahrung eine Kombination von zahlreichen Mikronährstoffen, wie z. B. Carotinoide, Lycopin, Vitamin E, Vitamin C, Antioxidantien usw. vorliegt und erst dadurch eine optimale Schutzwirkung zur Erhaltung der Abwehrkräfte und vieles mehr vorhanden ist.

Gerade die Versorgung mit dem Spurenelement Selen ist heute zunehmend gestört. Neben einer allgemeinen Unterversorgung unserer Böden mit Mineralstoffen, die gleichzeitig zu einer Unterversorgung der Pflanzen führen, spielt auch eine einseitige Kost, falsche Zubereitung (durch Kochen gehen 50 % des in der Nahrung vorhandenen Selens verloren!), das Essen von Konservennahrung und industriell verarbeiteten Lebensmitteln eine Rolle. Gerade bei älteren Menschen kommt das Essen von Frischkost und Nüssen oft zu kurz. Viele Menschen mögen darüberhinaus aus verständlichen Gründen keine Innereien essen oder verzichten ganz auf Fleisch.

Bei dem Kauf von einem geeigneten Selenpräparat ist darauf zu achten, dass das Selen organisch gebunden vorliegt. Das ist z. B. bei Hefepräparaten der Fall, wo das Selen an Methionin gebunden ist, wie es in der Nahrung der Fall ist und somit für den Körper besser verfügbar ist. Anorganisches Selen, wie z. B. Selenite, haben eine verringerte Verfügbarkeit! Auch bei Nahrungsergänzungen sollte immer die Natur unser Vorbild sein, d. h. natürliche Nahrungsergänzungsmittel mit Vitalstoffen, die aus natürlichen Quellen stammen, sollten synthetisch im Labor hergestellten Präparaten vorgezogen werden.

Sie können Ihren Selenspeicher auch mit hochwertigen Mineralienpräparaten, die häufig Spurenelemente enthalten, auffüllen. Neben tierischen Produkten können Sie auch pflanzliche Quellen nutzen, die besonders selenreich sind, wie z. B. naturbelassene unbehandelte Nüsse, die auch noch zusätzlich hochwertige ungesättigte Fettsäuren und viele "Sekundäre Pflanzenstoffe" enthalten. Besonders zu empfehlen sind auch unraffinierte Nussmehle, die kalorienarm sind und den größten Teil der Mineralien und Spurenelemente der Nüsse enthalten. Ganz besonders selenreich sind Paranüsse. Sie enthalten bis zu 2000 Mikrogramm/100 Gramm natürlich eingebundenes und deshalb sehr gut bioverfügbares Selen.

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