(openPR) Auch unser Gehirn googelt. Wer bewusst Links setzt, steigert die Leistungsfähigkeit seines Gedächtnisses enorm. Via Skype und Webcam lernen Schüler, wie sie produktiver lernen.
"Beim Lernen mit Links geht lernen mit links." Diesen Aphorismus benutzt Online-Gedächtnistrainer Lothar Groß gerne, um die Aufmerksamkeit seiner computerversierten Kunden auf das Thema "Gedächtnistraining" zu lenken.
Im weltweiten Netz spielen Links eine zentrale Rolle. Sie werden benutzt, um Informationen schnell aufzufinden. Genauso werden im neuronalen Netz unseres Gehirns Informationen schneller abgerufen, wenn sie zuvor verlinkt worden sind. Bei den meisten Menschen läuft dieser Prozess im Unterbewusstsein ab. Werden die mentalen Links beim Abspeichern von Informationen jedoch bewusst gesetzt, steigern sie die Leistungsfähigkeit unseres Gedächtnisses enorm. Und auch das Abspeichern von Lerninhalten selbst erfolgt mit Hilfe von Links in ungeahnter Geschwindigkeit.
Diese mentalen Links werden mit Hilfe von Gedächtnistechniken erzeugt, deren Funktionstüchtigkeit Gedächtniskünstler immer wieder unter Beweis stellen. So brauchte der Gedächtnisweltmeister 2007, Gunther Karsten aus Erfurt, nur 47,12 Sekunden, um sich 52 Spielkarten in der richtigen Reihenfolge zu merken. Im Spielkartenmarathon konnte er sogar 20 Kartenspiele richtig wiedergeben. Ben Pridmore aus Großbritannien stellte einen neuen Weltrekord im Memorieren von Binärzahlen auf. In nur 30 Minuten merkte er sich nicht weniger als 4140 Nullen und Einsen. Und beim Merken von fiktiven historischen Daten gewann der Magdeburger Johannes Wallow ebenfalls mit einem neuen Weltrekord. Er merkte sich 99 Ereignisse samt Jahreszahl in nur 5 Minuten.
In Deutschland haben Lehrer lange Zeit Gedächtnistechniken ignoriert. Ihr zentrales Argument lautete: Der Lehrstoff muss verstanden und begriffen werden, sonst ist er nicht gelernt. Das trifft für viele Lerninhalte sicherlich zu. Aber sehr viel Lehrstoff muss auch regelrecht „gepaukt“ werden und kann sich normalerweise nur durch unzählige Wiederholungen in das Gedächtnis einprägen. Beispiele dafür sind Vokabeln, Grammatikregeln, mathematische und naturwissenschaftliche Formeln und Definitionen, Rechtschreibregeln und vieles mehr.
Über 200 Schulen in Deutschland haben inzwischen erkannt, dass Gedächtnistechniken von großem Nutzen für ihre SchülerInnen sind. Sie bieten im Projekt „Lernfit“ regelmäßig Gedächtnistrainings an. Die SchülerInnen steigern damit ihre Lernproduktivität, weil sie sich die Lerninhalte schneller einprägen können und das Gelernte sicherer abrufbar wird.
So lernt ein trainierter Schüler mit der geeigneten Gedächtnistechnik leicht 80 bis 100 Vokabeln in der Stunde bzw. reduziert seinen Zeitaufwand für die Fremdsprache erheblich. Mit Links können sich die SchülerInnen auch die oft unlogischen Grammatikregeln oder die willkürliche Zuordnung von weiblichen und männlichen Artikeln in fremden Sprachen einfach und sicher merken.
An den meisten der über 45.000 Schulen in Deutschland gibt es jedoch kein Gedächtnistraining. Und ein Lern- und Gedächtnistrainer ist selbst in einer Großstadt nur schwer zu finden. Hier hilft das Angebot von Gedächtnistraining LIVE! im Internet: die SchülerInnen können via Webcam mit Hilfe eines zertifizierten Gedächtnistrainers ihre Lernproduktivität wesentlich erhöhen. Und gute Links verhelfen selbst schwächeren SchülerInnen zu guten Noten.









