(openPR) Diesjährige Veranstaltung ein voller Erfolg – 2009 werden gleich zwei Jubiläen gefeiert
Kaum ist der diesjährige Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart unter dem Motto „Ich glaube…“ vorüber, beginnen bereits die Vorbereitungen für die Veranstaltung im kommenden Jahr. „Nach dem CSD ist vor dem CSD“, gibt Vorstand und Gesamtleiter Christoph Michl dabei als Losung aus. Mit dem CSD Stuttgart 2008 sind er und sein ehrenamtliches Team rundum zufrieden: „Wir haben es erneut geschafft die breite Öffentlichkeit über die aktuelle Lebenssituation von Lesben und Schwulen in Stuttgart sowie Baden-Württemberg sowohl zu informieren als auch zu interessieren“, erläutert Michl. Gerade das oftmals als Provokation verstandene Motto „Ich glaube…“ regte zu teilweise heftigen Diskussionen an, was die Belange der homosexuellen Mitbürger/innen in den gesellschaftlichen Fokus gerückt hat. „Damit haben wir unser vorrangiges Ziel erreicht: Menschen haben miteinander gesprochen, egal ob homo- oder heterosexuell“, zeigt sich Christoph Michl zufrieden.
Mit über 60 Einzelveranstaltungen – unter anderem der großen Eröffnungsgala und natürlich der Polit-Parade durch Stuttgarts Innenstadt – drehte sich innerhalb von zehn Tagen alles rund um schwul-lesbische Lebensweisen. Dabei fehlte weder der politische und gesellschaftliche Anspruch noch das ausgelassene Feiern der Gay-Bewegung an sich.
Danke schön an alle Beteiligten
Selbstverständlich lässt sich eine Veranstaltung von solcher Bedeutung und Größe nicht mehr nur von einigen wenigen Personen organisieren. So haben zum reibungslosen Ablauf und dem Gelingen des CSD Stuttgart auch in diesem Jahr wieder viele helfende Hände beigetragen: das ehrenamtliche CSD Orgateam, die ansässigen Vereine, Organisationen, Gruppen, Parteien, Veranstalter/innen, Künstler/innen, Helfer/innen, Ideengeber/innen, und Unterstützer/innen sowie Sponsoren. Ihnen allen gilt ein besonders herzliches „Danke schön“.
Aber auch die 175.000 Besucher/innen, die die Polizei am Straßenrand während der CSD Polit-Parade zählte, sollen natürlich nicht vergessen werden. Gerade das Interesse der Bevölkerung zeigt die Wichtigkeit und die Chancen des CSD Stuttgart. Denn nur mit möglichst viel Öffentlichkeit lassen sich die immer noch vorhandenen eklatanten Diskriminierungen homosexueller Menschen in unserer Gesellschaft nachhaltig anprangern und in hoffentlich naher Zukunft beenden.
CSD Polit-Parade am ersten August-Wochenende 2009
Aufgrund einer innerstädtischen Terminüberschneidung findet der CSD Stuttgart sowie die Hocketse der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. im nächsten Jahr nicht wie gewohnt am letzten Juli-Wochenende statt. Vielmehr verschiebt sich das Hauptwochenende des schwullesbischen Events um eine Woche auf den 01. und 02. August 2009. Das CSD Highlight, die Polit-Parade findet somit am Samstag, den 01. August 2009 statt.
Dabei stehen gleich zwei große Jubiläen im Mittelpunkt des CSD in der Landeshauptstadt. Zum einen zieht bereits die 10. regelmäßige CSD Polit-Parade durch Stuttgarts Innenstadt. Gleichzeitig jährt sich zum 40. Mal das erste große Aufbegehren von Schwulen und Lesben in New Yorks Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street. Dieses erste massive Einstehen für homosexuelle Rechte war die Initialzündung für die moderne schwul-lesbische Bewegung. Als Erinnerung an den Mut der damals handelnden Personen und als Fortsetzung des Kampfes für ein deutliches Mehr an Gleichberechtigung gehen auch heute im Rahmen des CSD Veranstaltungen in Deutschland Lesben und Schwule auf die Straßen und kämpfen für ihre Rechte.
Über das Konzept der kommenden Veranstaltung sowie die Zusammensetzung des ehrenamtlichen Organisationsteams sowie des dreiköpfigen Vorstands entscheidet der Verein Ende Oktober auf seiner turnusmäßigen Mitgliederversammlung. Informationen zur Vereinsmitgliedschaft in der IG CSD Stuttgart e.V. erhalten Interessierte online auf der CSD Website unter www.csd-stuttgart.de/vereinscard.











