(openPR) Laut Shopping Tourist Barometer von Global Refund stiegen Verkäufe deutschlandweit um 12 Prozent
Düsseldorf – In Deutschlands Einzelhandelsgeschäften sorgen vor allem Russen und Chinesen für steigende Umsätze. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gaben russische Besucher im ersten Halbjahr 2008 ganze 42 Prozent mehr aus, bei den Chinesen war es ein Plus von 26 Prozent. Beide bilden die Spitze des von Global Refund ermittelten Shopping Tourist Barometers, das die Einzelhandelsumsätze mit Tax Free Käufern aus dem Ausland erfasst. Enttäuschend hingegen die Entwicklung bei den Gästen aus den Vereinigten Staaten: Ihre Ausgaben brachen um mehr als ein Viertel ein, sie stehen an siebter Stelle. Auch die Japaner übten sich in Kaufzurückhaltung: Sie ließen knapp ein Drittel weniger Geld in deutschen Geschäften und bilden das Schlusslicht der Top Ten. Insgesamt stiegen die Verkäufe an Tax Free Kunden deutschlandweit um 12 Prozent. Dabei lag der Durchschnittskauf bei 257 Euro – das sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Beliebteste Einkaufsstadt war München, am häufigsten wurden Mode- und Bekleidungsartikel verkauft.
„Vor allem wohlhabende Russen lassen ihr Geld gerne und reichlich in den Geschäften auf Deutschlands Nobelmeilen – und zwar deutlich mehr als letztes Jahr. Deutschlandweit kommen sie auf ein Plus von 42 Prozent, wobei sie im Durchschnitt 376 Euro ausgaben, das sind 6,3 Prozent mehr. Damit sind sie nicht nur Spitzenreiter nach absoluten Zahlen, sondern auch nach Zuwächsen“, kommentiert Thorsten Lind, Geschäftsführer von Global Refund Deutschland.
Wie die Russen, so sorgten auch die Besucher aus China in Deutschland für klingelnde Kassen. Sie verursachten einen Gesamtzuwachs von über einem Viertel. Mit durchschnittlich 244 Euro pro Einkauf ließen sie pro Besuch sogar 12 Prozent mehr im Geschäft als im Vorjahr.
Hinter Russen und Chinesen folgen die Schweizer auf Platz drei. Ihre Einkäufe in Deutschlands Städten gingen jedoch insgesamt um ein Prozent zurück. Hingegen stiegen die Ausgaben der viertplazierten Ukrainer um 22 Prozent. Erhebliche Einbrüche gab es bei den Koreanern (minus 17 Prozent, Platz fünf), den US-Amerikanern (minus 26 Prozent, Platz sieben) und den Japanern (minus 32 Prozent, Platz zehn). Die Durchschnittseinkäufe der Koreaner sanken um 13 Prozent, die der Japaner sogar um 29 Prozent, während die US-Amerikaner pro Einkauf nur um 0,1 Prozent weniger Geld ausgaben.
München vor Frankfurt und Berlin
Beliebteste Einkaufsstadt für Tax Free Kunden ist München. Um 15 Prozent stiegen die gesamten Tax Free Einkäufe in der Isarmetropole. Einen Rekord stellten Besucher aus Saudi Arabien in der bayerischen Hauptstadt auf: Sie brachten es auf ein Ausgabenplus von beeindruckenden 184 Prozent, während sie in den anderen Städten nicht auf den vorderen Plätzen liegen.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frankfurt a. M. und Berlin, wo die Abverkäufe um 10 bzw. 22 Prozent stiegen. Noch vor den beiden anderen Millionenstädten Köln (Platz fünf) und Hamburg (Platz sechs) konnte sich Düsseldorf mit einem Umsatzplus von 18 Prozent auf Rang vier positionieren. Allerdings musste die Landeshauptstadt von NRW bei den Besuchern aus Japan einen Umsatzrückgang von 50 Prozent hinnehmen. Gerade hier, in der Stadt mit dem größten japanischen Bevölkerungsanteil, ist die allgemeine Zurückhaltung der japanischen Kunden beim Auslandseinkauf besonders deutlich zu spüren. Als einzige Nicht-Großstadt findet sich das baden-württembergische Metzingen auf Rang sieben der Top Ten.
Modewaren sind Top Seller
Zu den Waren, die bei Tax Free Kunden in Deutschland begehrt sind, gehören laut Shopping Tourist Barometer vor allem Mode- und Bekleidungsartikel. Sie verkauften sich nicht nur in absoluten Zahlen am häufigsten, sondern insgesamt stieg der Absatz solcher Waren bei Besuchern aus aller Welt um 20 Prozent. Die Einkäufe in Warenhäusern legten um 12 Prozent zu und belegten insgesamt Platz zwei. Platz drei und vier sind dem Luxus vorbehalten: Uhren und Schmuck finden sich hier vor Lederwaren und Reiseutensilien. Jedoch ist in beiden Segmenten ein Rückgang zu verzeichnen – im Gegensatz zu Sportartikeln (Position 11), die um 27 Prozent zulegten, und dem Reisebereich (Position 14), der sogar um 76 Prozent wuchs.
In Deutschland besteht für Käufer aus Nicht-EU-Ländern die Möglichkeit der Befreiung von der Mehrwertsteuer. Voraussetzung für diesen so genannten Tax Free Kauf ist ein Erstwohnsitz außerhalb der EU. Für eine einfache und bequeme Rückerstattung der Mehrwertsteuer sowohl für Reisende wie auch für den Einzelhandel sorgt Global Refund. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen für die Förderung des Einkaufstourismus ein. 700 nationale und internationale Global Refund Auszahlungsstellen stellen sicher, dass die Tax Free Käufer ihren Steuerrabatt unmittelbar zurückerstattet bekommen – in bar oder auf Kreditkarte. Die Global Refund Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf.




