(openPR) - Chinesen liegen auf Platz eins und gaben durchschnittlich EUR 658 pro Einkauf aus
- Bekleidung bleibt Spitzenreiter, aber Ausgaben für Uhren und Schmuck stiegen um 102 Prozent
Düsseldorf, 20. Juli 2012 - Die Tax Free Shopping Ausgaben ausländischer Touristen sind bereits im ersten Halbjahr 2012 um 55 Prozent gestiegen. Laut Global Blue ließen Reisende von außerhalb der Europäischen Union insgesamt EUR 691 Mio im Einzelhandel in Deutschland. Chinesen sind dabei die stärksten Umsatztreiber: Sie gaben 97 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Dabei kauften sie im Schnitt für EUR 658 ein. Auf Platz zwei folgen Russen, auf Platz drei Käufer aus den arabischen Golfstaaten.
Dies ergab das Shopping Tourist Barometer von Global Blue, Experte für internationalen Shopping Tourismus. Das Barometer erfasst die Ausgaben von Reisenden, die sich anschließend die Mehrwertsteuer erstatten lassen. „Einkaufen auf Reisen ist heute mehr als nur eine schöne Nebensache. Mehr als einer von zwei Touristen verreist gezielt zum Shopping. Unsere Studien zeigen, dass für 82 Prozent der Chinesen Einkaufen die wichtigste Unternehmung am Reiseziel ist. Sie kommen mit hohem Markenbewusstsein und Budget sowie einer fester Einkaufsliste nach Deutschland und in andere Europäische Länder. Bei Global Blue nennen wir dieses neue Zielgruppensegment deshalb Globe Shopper“, kommentiert Thorsten Lind, Geschäftsführer von Global Blue Deutschland.
Von den Shopping-Gelüsten profitiert überproportional der Juwelier-Sektor mit 102 Prozent Plus. Mode und Bekleidung liegen zwar mit 33 Prozent Anteil noch auf Platz eins, aber Uhren und Schmuck folgen mit 24 Prozent Anteil. Auch Lederwaren und Reise-Equipment sowie die Kaufhäuser konnten jeweils 46 Prozent Plus verbuchen.
„Shopping Tourismus ist, im Vergleich zu Umsätzen mit Einheimischen, ein schnell wachsender Markt. Dafür sollte der Einzelhandel in den Metropolen richtig aufgestellt sein“, so Lind. „Unsere Daten zeigen, dass Shopping Touristen in den großen Einkaufsmeilen vier Mal mehr ausgeben als Einheimische. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Reisenden gerne deutlich mehr ausgeben, wenn sie mit kulturellem Gespür, gutem Service und in englischer Sprache angesprochen werden.“ Dies bestätigt auch eine hauseigene Umfrage unter Besuchern anlässlich der Messe „Drupa“ im Mai in Düsseldorf. „Gute Qualität“ wurde von 60 Prozent der 180 befragten Gäste aus 23 Nationen als wichtigster Grund für den Einkauf in Deutschland genannt. Am häufigsten bemängelten sie jedoch „fehlende Fremdsprachenkenntnisse“.












