(openPR) Der Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg konnte den positiven Trend aus den vergangenen Monaten nicht fortsetzen. Wie die „Berliner Morgenpost“ auf ihrer Homepage berichtet, meldeten sich im Juli wieder mehr Menschen arbeitslos als im Vormonat. Doch sind es immer noch deutlich weniger Jobsuchende als noch vor einem Jahr. In der Region Berlin-Brandenburg waren im letzten Monat 400.492 Menschen erwerbslos gemeldet; das waren 2.250 mehr als im Juni und 64.192 weniger als vor einem Jahr. Dies teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mit. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber Juni um 0,1 Punkte auf 13,2 Prozent. Im Jahr 2007 hatte sie noch bei 15,3 Prozent gelegen. Die Arbeitsagentur führte den leichten Anstieg im Juli auf das Ausbildungsende und die Sommerferien zurück. Die Zunahme sei damit saisonüblich, hieß es.
In Berlin waren im Juli 230.576 Menschen offiziell ohne Job und damit 1.563 mehr als im Juni. Vergleichen mit dem Vorjahr sank die Zahl der Erwerbslosen um 34.337. Die Arbeitslosenquote nahm gegenüber Juni um 0,1 Punkte zu und lag bei 13,7 Prozent. Der Vorjahreswert lag 2,0 Prozentpunkte höher. In Brandenburg stieg die Erwerbslosenzahl im Juli auf 169.916. Dies waren 687 Menschen mehr ohne Arbeitsstelle als im Juni. Aber auch hier sank die Zahl der Arbeitssuchenden binnen Jahresfrist um 29.855. Die Quote veränderte sich gegenüber dem Vormonat nicht und lag weiter bei 12,6 Prozent. Sie blieb daher um 2,2 Punkte unter dem Vorjahreswert. In der gesamten Region konnte die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 38.100 gesteigert werden. Mit dem leichten Anstieg der Arbeitslosenzahl liegt die Hauptstadt-Region im Bundestrend. In ganz Deutschland stieg die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 50.000 auf 3.2 Millionen.
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