(openPR) Dortmund - Energieträger wie beispielsweise Öl oder Gas werden an Börsen gehandelt, aber auch der aus ihnen generierte Strom. Nicht nur der jüngste Kaukasus-Krieg hat wieder gezeigt, wie unerwartet und unvorhergesehen sich Marktverhältnisse ändern können. Schon vorher stöhnte ganz Deutschland unter steigenden und nicht vorhersehbaren sowie intransparenten Energiepreisen. Besonders eklatant aber machen sich die sich oft täglich ändernden Marktbedingungen und Energiepreise bei Unternehmen bemerkbar. Denn: Unternehmen brauchen Verlässlichkeit.
Eine sichere, transparente und sich ständig aktualisierende Datengrundlage ist vor allem aber für Firmen im Energiebereich selbst notwendig. Zum Beispiel um die Einkaufspreise zu errechnen und faire Endpreise an den Verbraucher weitergeben zu können. Je besser die Datenlage, desto besser und aktueller die Reaktion des Unternehmens – auch zum Wohl des Verbrauchers. Zu den dafür benötigten Daten gehören zum Beispiel: Börsenpreise von Öl, Strom, Gas oder Emissionsrechten, aber auch Wetterdaten, wie Temperatur- oder Windprognosen, Netzauslastung oder allgemeine Wirtschaftsdaten. Das IT-Unternehmen TradeSpark im Technologiezentrum Dortmund hat nun eine Software-Lösung für den Energiehandel entwickelt, die diese Daten beim Kunden zusammenführt, ständig aktualisiert und auf schnell wechselnde Märkte und aktuelle Ereignisse reagiert. Der gesamte Datenintegrationsprozess läuft vollständig automatisiert ab. In vereinheitlichten Formaten, Zeitzonen und Wechselkursen werden die Daten dann über eine hochentwickelte Weboberfläche, den TradeSpark Energy Desktop, dem Unternehmen bereitgestellt und können auch in anderen Anwendungen, wie Kalkulations- und Analysetools, verwendet werden.
Intensiv diskutiert wird derzeit in Deutschland darüber, welche Information über aktuelle und geplante Erzeugungsleistungen und Netzkapazitäten durch die großen Energieunternehmen zur Verfügung gestellt werden müssen. Im Juni forderte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos deshalb eine neue Transparenzinitiative; ein Aufruf, den auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aufgegriffen hat und eine Transparenz-Plattform ankündigte: „Um auch die Transparenz im Stromgroßhandel weiter zu erhöhen, sollen zukünftig marktrelevante Daten wie beispielsweise Informationen zur Netzlast und Erzeugung zentral und einheitlich im Internet veröffentlicht werden.“
Dazu meint Olaf Stehr, Geschäftsführer des Dortmunder IT-Unternehmens TradeSpark (www.tradespark.eu): „Transparenz bedeutet nicht nur, dass Informationen irgendwo veröffentlicht werden, sondern vielmehr, dass diese tatsächlich für unternehmerische Entscheidungen und Planungen im täglichen Geschäftsprozess verfügbar und im Kontext mit anderen Daten auswertbar werden.“
Transparenz ist aber nur dann möglich, wenn aus der Flut der Daten die wirklich wichtigen erkannt, gebündelt und aufbereitet werden und wenn diese Daten ebenso leicht und überschaubar abgerufen werden können, wie beim TradeSpark Marktinformationssystem für den Energiehandel.
Mit seinem innovativen Software-System hat TradeSpark das Problem schon früh aufgegriffen. Geschäftsführer Olaf Stehr und sein Team haben das System zwei Jahre lang gemeinsam mit Kunden aus dem Energiebereich bis zur erprobten Marktreife weiterentwickelt. TradeSpark wurde bereits 2006 im Technologiezentrum Dortmund gegründet und das Konzept unter anderem auch vom Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Die von Minister Michael Glos unterzeichnete Urkunde hängt noch immer im Büro des Firmengründers.










