(openPR) Earthlink und Webroot untersuchen 1 Million PCs auf Spyware
Durchschnittlich 28 Spione auf jedem Computer
Earthlink, einer der großen amerikanischen Internet-Service-Provider, und Webroot Software haben jetzt den ersten Bericht über ihre Untersuchung zur Zunahme von Spionagesoftware (Spyware) vorgelegt. Beide Unternehmen haben im ersten Quartal dieses Kalenderjahres mit Hilfe des Tools SpyAudit mehr als eine Million PCs auf Spyware untersucht. Bei diesen Programm-Scans entdeckte die Software im Durchschnitt 27,8 potentiell bedrohliche Programme pro Computer. Auf jedem dritten PC befand sich ein System-Monitor.
Spyware ist eine sich sehr schnell verbreitende Art von Software, die heimlich und ohne Erlaubnis Informationen über die Online-Aktivitäten eines Benutzers an eine andere Person, Personengruppe oder Firma weitergibt. Industrieexperten befürchten, dass nahezu 90 Prozent aller ans Internet angeschlossenen Computer von derartiger Software befallen werden könnten. Spyware kommt normalerweise gebündelt mit Freeware oder Shareware, über E-Mails oder Instant Messages. Anders als die meisten Software-Applikationen ist sie kaum zu entdecken und schwierig zu entfernen. Selbst Firewalls und Anti-Virenprogramme bieten keinen ausreichenden Schutz.
Sobald das Spyware-Programm auf der Festplatte ist, beginnt es beim nächsten Internetzugriff mit dem Weitergeben von Informationen. System-Monitore beispielsweise wurden entwickelt, um die Computeraktivitäten eines Anwenders zu verfolgen. Sie können tatsächlich alles aufzeichnen, was ein Anwender online tut. Keystroke Loggers, ein spezieller Typus von System-Monitor, zeichnen jeden Tastendruck des Anwenders auf, womit die Gefahr von Informations- oder Identitätsdiebstahl besteht. Trojaner tarnen sich als harmlose Programme, die tatsächlich aber Datendiebstahl ermöglichen, indem sie Hackern unbeschränkten Zugriff auf Computer verschaffen, während Websurfer online sind.




