(openPR) Funken springen, Späne fallen oder der Abzug der Siliconform bringt ein ganz erstaunlich schönes Gebilde zum Vorschein – von „Hand Gemachtes“ fasziniert immer wieder Experten als auch Laien. Manch einer ist so begeistert, dass er aus dieser Faszination für den natürlichen Werkstoff heraus seine Berufung sieht und sich für das Erlernen eines traditionellen Gewerkes wie Tischler, Zimmerer, Maurer, Maler, Stuckateur oder Steinmetz entscheidet.
Der aktuelle Berufsalltag erfordert bei der momentanen Markt- und Auftragssituation allerdings besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, um sich in der Branche etablieren zu können: Gefragt sind Handwerker, die über fundierte Kenntnisse, handwerkliches Können und Erfahrungen mit zum Teil jahrhundertealten Traditionen und Originalen im eigenen Gewerk verfügen, sowie über den Tellerrand ihres Gewerks hinaus blicken und mit erweiterte Kenntnisse und Fertigkeiten in anderen Gewerken aufwarten können.
Mit dem Hintergrund bietet die DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Kooperation mit dem erfahrenen Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege ab sofort Meistern und Gesellen eine Weiterqualifikation zum Restaurator im Handwerk bzw. zum Fachhandwerker in der Denkmalpflege an.
Das kooperierende Fortbildungszentrum als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bildungszentren Denkmalpflege (ARGE) ermöglicht der Akademie Zimmerern, Tischlern, Maurern, Malern, Stuckateuren und Steinmetze die bundesweit anerkannte Fortbildung in Form von Vollzeitkursen in den Wintermonaten anzubieten.
Innerhalb der Ausbildung werden den Handwerkern der Bezug zur handwerklichen Praxis und das theoretische Wissen der Denkmalpflege von erfahrenen Dozenten vermittelt. Das Spektrum der Fortbildungslehrgänge ist nicht nur auf die Vermittlung historischer Handwerkstechniken beschränkt. Die Referenten erklären auch moderne Diagnoseverfahren, stellen neue Forschungsergebnisse im Materialbereich vor und erläutern praktische Erfahrungen in der Anwendung. Der Einsatz von Computer- und Kommunikationstechnik am Werkplatz ist selbstverständlich.
Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist auch dadurch garantiert, dass die Akademie Arbeiten an historischen Originalen und Bergegut ermöglicht. Durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die beratend und fördernd bundesweit auf Denkmalbaustellen tätig ist sowie durch die verpflichteten Dozenten, die meist erfahrene Meister mit eigenen, erfolgreichen Betrieben sind, ist der aktuelle Praxisbezug immer gewährleistet. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Dozenten, der Handwerkskammer Dresden sowie mit der zuständigen Prüfungskommission zum Restaurator im Handwerk.
Für Gesellen und Meister ist der Akademiestandort Görlitz ein einzigartiges Lernumfeld: Dort finden sich Bauten verschiedenster Architekturrichtungen sowie Museen, Archive und Sammlungen mit reichhaltigem Bestand wieder. Die Teilnehmer haben dementsprechend Anschauungsobjekte direkt vor der Tür. Allein die aufmerksame Betrachtung der Stadt Görlitz ersetzt so manches Baustilhandbuch und Denkmalpflegelehrbuch.
Die DenkmalAkademie ist sich bewusst, dass die finanzielle Situation es engagierten Handwerkern häufig schwer macht, an Qualifizierungskursen teilzunehmen. Viele können sich eine berufliche Weiterbildung schlichtweg nicht leisten. Um die Chancen begabter Interessenten zu erhöhen, leistet die Akademie konkrete Hilfestellung und vergibt – unterstützt von deutschen Wirtschaftsunternehmen – Stipendien an begabte Handwerker. Der Bewerbungsschluss für den Jahrgang 2008/2009 läuft bis zum 26. Oktober 2008.
Nähere Informationen und Unterlagen zur beruflichen Weiterqualifizierung sowie zum Stipendienprogramm der Akademie können bei der DenkmalAkademie Görlitz, Bei der Peterskirche 5a, 02826 Görlitz, Telefon 03581/6499333, Fax 03581/407424,









