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Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Basis für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland

23.10.200811:02 UhrIT, New Media & Software
Bild: Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Basis für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland
Münchner Kreis
Münchner Kreis

(openPR) Die im Rahmen der Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen IKT“ durchgeführte Expertenbefragung stellt zentrale Handlungsfelder der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und auf die gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands dar. Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom, TNS Infratest, Siemens, VDE, SAP und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Sie ist offizielles Projekt des Nationalen IT-Gipfel-Prozesses und wird vom BITKOM unterstützt.



540 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft wurden im Rahmen der Studie in einer Expertenbefragung zu zentralen Handlungsfeldern der deutschen Informations- und Kommunikationsbranche vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest befragt.

Die Verbreitung des Internets hat zu einer so genannten digitalen Spaltung der Gesellschaft geführt. Drei Fünftel (62 Prozent) der Entscheider und Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die im Rahmen der vorliegenden Studie befragt wurden, bestätigen, dass sich diese digitale Spaltung in den kommenden Jahren noch weiter entwickeln wird. Dies führt zu einer Herausbildung einer besser gebildeten und einkommensstarken Elite, die die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands prägen wird. 68 Prozent der Experten bewerten Bildung als das zentrale Mittel zur Überwindung der digitalen Spaltung.

Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Telekommunikationsinfrastrukturen werden sich in den kommenden Jahren weiter dynamisch entwickeln. Allgegenwärtiger Zugang zum Internet mit hohen Bandbreiten wurde von 91 Prozent der im Rahmen dieser Studie befragten Experten als zentrale Voraussetzung für die zukünftige Entwicklung multimedialer Kommunikation und netzbasierter Anwendungen bestätigt.

Sowohl im Privat- als auch im Arbeitsleben steigt das Bedürfnis nach mobilen Anwendungen von Internet und Medien. IKT ermöglichen nicht nur neue Formen der Unterhaltung und Information zu Hause, sondern auch unterwegs. 55 Prozent der befragten Experten schätzen besonders die produktive Nutzung der Zeit unterwegs als Hauptimpuls für die Entwicklung des mobilen Internets ein.

Mobile Dienste werden die täglich unterwegs verbrachte Zeit durchdringen: Die befragten Experten schätzen dabei besonders Navigation (81 Prozent) und mobiles Internet (78 Prozent) als bedeutend ein. Für die Arbeitswelt werden nach Meinung der Experten besonders die Vernetzung von und Zusammenarbeit zwischen Menschen sowie die Flexibilisierung des Arbeitsumfeldes (jeweils 78 Prozent Zustimmung) durch IKT-Innovationen möglich.

So genannte Embedded Systems - Computer, die in Systeme eingebettet sind, um diese zu steuern oder zu regeln - durchdringen zunehmend unseren Alltag, sei es im Automobil, im Maschinenbau oder in Mobiltelefonen. Derzeit lässt sich dem deutschen IKT-Standort eine ausgesprochene Stärke im diesem Innovations- und Wachstumsfeld attestieren. Nach Meinung von 80 Prozent der befragten Experten werden Embedded Systems die rasche Entwicklung einer Vielzahl neuer Anwendungen ermöglichen und somit den Wettbewerb beleben. Als größte zukünftige Herausforderungen an Embedded Systems schätzen die 86 Prozent der Experten die technische Zuverlässigkeit und 84 Prozent die Datensicherheit ein.

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen wird ein immer dringenderes Thema. IKT-Systemen wird ein wesentlicher und steigender Anteil des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs zugemessen. 72 Prozent der befragten Experten stimmen der Aussage zu, dass Branchenteilnehmer, die ihre Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich des Energieverbrauchs optimieren, mittelfristig mit signifikanten Wettbewerbsvorteilen rechnen können. Mittels einer durchgehenden Modernisierung der technischen Infrastruktur können Energieressourcen geschont werden. Dies wird nach Meinung von 75 Prozent der Experten im Unternehmenskontext durch eine Optimierung von Unternehmensprozessen gewährleistet. Im privaten Haushalt schreiben dies 61 Prozent der Befragten einer intelligenten Nutzung und Steuerung der verwendeten Geräte zu.

Um den in Deutschland sinkenden Gründungszahlen von Hightech-Unternehmen zu begegnen, bedarf es eines umfassenden Mentalitätswechsels. Mehr als vier Fünftel der befragten Experten betonen dafür jeweils Unternehmertum und Gründergeist, unternehmerisches Denken sowie Eigenverantwortung und Risikobereitschaft. Annähernd zwei Drittel der Befragten verweisen jedoch auch auf die Bedeutung des Bildungsauftrags von Schulen und Hochschulen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass IKT zunehmend unser privates aber auch berufliches Leben beeinflussen. Die Teilhabe aller Bürger an technologischen Entwicklungen gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Die Experten sehen Embedded Systems als wesentliche Innovations- und Wachstumstreiber. Durch ihre hohe Querschnittsfunktion kommt der IKT zunehmend auch die Aufgabe der Optimierung von Energieressourcen zu. Für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland sind vermehrte Gründungen von Hightech-Unternehmen wünschenswert. Dafür ist ein umfassender Mentalitätswechsel notwendig.

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