(openPR) Präsidenten Decker und Blum im Gespräch mit Campina
(RLV, 7.05.2004) Die Situation auf dem Milchmarkt und die drängenden Anliegen der Bauern gegenüber den Molkereiunternehmen standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das die Präsidenten des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Friedhelm Decker, und des Bauern- und Winzerbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum, am 7. Mai mit Verantwortlichen der Genossenschaft Campina sowie von Campina Deutschland in Bonn führten.
Die Milcherzeuger könnten es nicht hinnehmen - so die Bauernpräsidenten -, dass trotz der zahlreichen Gespräche und Protestaktionen vor den Zentralen des Handels in Düsseldorf, Essen und Mülheim-Ruhr bedeutsame Molkereiunternehmen wie Campina, Milch-Union Hocheifel und Müller Milch Abschlüsse für Frischmilch und H-Milch unter Vorjahresniveau getätigt haben.
Mit großem Nachdruck forderten die Präsidenten die Verantwortlichen von Campina, wie aber auch aller anderen Molkereiunternehmen auf, ihrer Verantwortung für die wirtschaftliche Situation der Erzeuger gerecht zu werden und bei den ausstehenden Listungsgesprächen in keinem Fall unter dem Niveau der in der letzten Woche getätigten Kontrakte abzuschließen.
Gegenüber dem Vorjahr höhere Abschlüsse bei Käseprodukten zeigten für die Präsidenten, dass es durchaus möglich sein sollte, das Preistal zu verlassen und zu besseren Kontrakten zu kommen. Die Gespräche des Berufsstandes mit den Verantwortlichen in den Zentralen des Lebensmitteleinzelhandels hätten deutlich gemacht, dass hier durchaus sehr viel Verständnis für die äußerst ernste Situation der Milcherzeuger besteht. Es sei jetzt endlich an den Molkereien, bessere Preise durchzusetzen.









