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Steuererhöhung beim Agrardiesel verhindern

28.04.200422:54 UhrVereine & Verbände

(openPR) RLV-Präsident Decker schreibt an Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen

25.9.2003 - Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Friedhelm Decker, hat die rheinischen Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen gebeten, beim Agrardiesel im Bundestag Wort zu halten und neue, wettbewerbsverzerrende nationale Regelungen zu verhindern.

In einem Schreiben weist Decker darauf hin, dass die Bundespartei Bündnis 90/Die Grünen im vergangenen Jahr auf Fragen des Deutschen Bauernverbandes vor der Bundestagswahl klare Aussagen zum Agrardiesel gemacht habe. Bündnis 90/Die Grünen habe hervorgehoben, dass mit der Umstellung der Gasölbeihilfe auf den Agrardiesel-Steuersatz nun Planungssicherheit bestünde. Zu Recht hätte Bündnis 90/Die Grünen bekräftigt, dass mit wettbewerbsverzerrenden nationalen Regelungen in diesem Bereich endlich Schluss sein müsse.

Die Agrardiesel-Steuer würde oberhalb einer Verbrauchsmenge von 10 000 l/Jahr um 21,48 Cent/l auf 47 Cent/l ansteigen und damit fast verdoppelt, erläutert Decker in seinem Schreiben. Betroffene Betriebe müssten dann den 7- bis 14-fachen Agrardiesel-Steuersatz gegenüber ihren Berufskollegen in Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien zahlen. Die rheinische Landwirtschaft würde damit in ihrer Wettbewerbsfähigkeit geschwächt.

Der RLV-Präsident appelliert an die bündnisgrünen Bundestagsabgeordneten, dass es nicht dazu kommen dürfe, dass die Landwirte als Hauptopfer der Klimaveränderung bei ihrem unvermeidbaren Kraftstoffverbrauch stark besteuert würden.

 

Kontakt:

Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V. (RLV)

Rochusstraße 18

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