(openPR) 07. Mai 2004 - Zu den Ergebnissen des Koalitionsgespraechs vom heutigen Tag ueber den Fortgang der Beratungen zum Zuwanderungsgesetz erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Hacker:
Die SPD-Bundestagsfraktion begruesst die Vereinbarungen der Koalitionspartner, dass weiterhin eine bundesgesetzliche Zuwanderungsregelung angestrebt wird. Fuer uns steht die Verbesserung der Rechtsstellung der von den Regelungen Betroffenen im Vordergrund. Deshalb duerfen die bereits erreichten Verhandlungsergebnisse im humanitaeren Bereich, zum Beispiel die Abschaffung der Kettenduldungen und die Haertefallregelung, nicht ohne Grund zur Disposition gestellt werden.
Ein Erfolg bei den Bemuehungen, eine Loesung unter Einbeziehung der CDU/CSU zu erreichen, ist moeglich, wenn die Union ihre Taktik von Blockade und Draufsatteln bei einzelnen Beratungspunkten aufgibt.

