(openPR) Halbzeit bei der kostenlosen Ferienfreizeithotline 0800-juleiqua! Während die Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz am Wochenende zu Ende gegangen sind, haben im letzten Sommerferienland Bayern die Kids gestern den ersten schulfreien Tag genossen. Dass jetzt wirklich alle im Urlaub sind, merken die Hotline-Mitarbeiter im Institut für Jugendleiter und Qualifikation (#institut juleiqua) durch die vielen Anrufe. Bei Problemen auf Freizeiten können sich Jugendleiter vertrauensvoll an die Mitarbeiter an der Hotline wenden. Rund um die Uhr haben sie seit über sechs Wochen ein offenes Ohr für alle Fragen. Auch der Problem-Klassiker „Kopfläuse“ ist dieses Jahr schon mehrmals dabei gewesen...
Düsseldorf. Sie rufen an aus Baden-Württemberg, NRW oder dem hohen Norden. Auch aus dem Ausland sind mittlerweile Anrufe auf den Hotline-Handys der erfahrenen Mitarbeiter eingegangen. Sie reagieren dann, vor allem nachmittags und abends, wenn die meisten Anrufe eingehen. Aber auch nachts klingelt das Telefon. Dann werden die ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter schon mal aus dem Schlaf geschreckt. „Wir machen das für den guten Zweck. Dann ist das Aufstehen schon in Ordnung“, sagt Peter Laumen, stellvertretender Vorsitzender des Institut für Jugendleiter und Qualifikation (#institut juleiqua). Nachdem er in diesem Jahr selbst eine Freizeit in Schweden geleitet hat, betreut er zurzeit die Hotline.
Nach über sechs Wochen Telefondienst haben die Mitarbeiter jetzt Halbzeitbilanz gezogen. Natürlich werden die Anrufe vertraulich behandelt. Eine Liste der meisten Probleme wird aber aus statistischen Gründen trotzdem geführt. Und wie schon oft in den vergangenen Jahren, führt auch dieses Jahr wieder ein winziges Tier die Liste an: die Kopflaus. Sie entpuppt sich allmählich zum Klassiker unter den Ferienfreizeitproblemen. Auch dieses Jahr ist es schon mehrmals vorgekommen, dass besorgte Lagerleiter die 0800-juleiqua wählten, weil das kleine Tier die große Freizeit auf den Kopf zu stellen schien. „Wenn ein Lagerleiter dann bei uns anruft und die anderen fleißig Köpfe kontrollieren, kommt es schon mal vor, dass aus ein oder zwei befallenen Köpfen in einem dreißigminütigen Gespräch zwanzig Köpfe werden“, schmunzelt Robert Hotstegs vom #institut juleiqua. Er hat die Hotline vor fünf Jahren ins Leben gerufen. „Aber das ist ja auch klar, denn die Läuse verbreiten sich munter von einem auf den anderen Kopf.“ Der erfahrene Hotliner gibt je nach Fall natürlich unterschiedliche Ratschläge. Der wichtigste bei Läusen sei aber, sagt Hotstegs, „dass selbst häufiges Haarewaschen Läuse nicht abtötet, sondern lediglich sauberere Läuse macht.“
Das Team, das rund um die Uhr ehrenamtlich an das klingelnde Handy geht und immer ein offenes Ohr und Ratschläge für geplagte oder gestresste Leiter auf Freizeiten hat, besteht aus unterschiedlich qualifizierten Mitarbeitern. „Gerade das macht unsere Hotline so gut“, sagt Hotstegs. Unter anderem sitzen geschulte Diplom-Sozialpädagogen, Juristen und angehende Lehrer am Telefon. „Die Mischung macht’s. Und wenn ein Hotliner mal nicht weiter weiß, dann kann er auf das restliche Team zurückgreifen. Notfalls auch nachts.“
Dass es sich bei dem Angebot um keine allgemeine Telefonseelsorge handelt, darf aber nicht vergessen werden. Worauf es den Hotlinern vor allem ankommt, ist gute Beratung von Jugendleitern für Jugendleiter. Denn so unterschiedlich die Hotliner sind: Sie alle waren selbst auch schon oft auf Jugendfreizeiten unterwegs. Erst als Teilnehmer, dann als Betreuer und schließlich in Leitungsfunktion.
Weil 0800-juleiqua eine kostenlose Telefonnummer ist, kommt es dieses Jahr vermehrt zu Scherzanrufen. In den Jahren zuvor hat das #institut juleiqua unter einer Handynummer einen Rückrufservice angeboten. Somit beschränkten sich die Kosten für den anrufenden Jugendleiter auf einen kurzen Anruf. Um den Service zu verbessern, wurde dieses Jahr zum ersten Mal die 0800-Nummer geschaltet. „Leider müssen wir jetzt immer wieder feststellen, dass aus Spaß auf der Nummer angerufen wird“, sagt Hotstegs, der als Jurist auch dieses Jahr wieder an der Hotline sitzt. „Das ist störend, denn jeder Scherzanruf blockiert die Hotline für ernsthafte Jugendleitersorgen.“ Trotzdem soll hierunter der Service auch in den kommenden sechs Wochen nicht leiden. Das Hotline-Team nimmt seine deutschlandweit einmalige Aufgabe schließlich ernst.
Die Ferienfreizeithotline wird mindestens bis zum 15. September rund um die Uhr geschaltet bleiben. Dann sind auch die Sommerferien in Bayern vorbei. Auch aus dem Ausland können Jugendleiter die Hotline unter 0049 211 3105 4848 erreichen. Finanziert wird sie vom #institut juleiqua. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Diana Golze, der Vorsitzenden der Kinderkommission im Deutschen Bundestag.
Weitere Informationen zur Ferienfreizeithotline und eine Downloadmöglichkeit für Flyer, Plakate und Visitenkarten finden sich auf www.juleiqua.de.











