(openPR) Als Natalie (15) zum ersten Mal als Hilfsbetreuerin auf eine Ferienfreizeit ihrer Kirchengemeinde mitfuhr, wusste sie nicht, wie anstrengend Kinder sein können. In der Eifel angekommen lagen ihre Nerven blank. Aber sie traute sich nicht, ihr Team um Rat zu fragen. „Das waren ‚alte Hasen’, da war mir das unangenehm“ sagt sie. „Ich hätte lieber jemanden gefragt, der mich nicht kennt und mir zuhört.“ So jemanden gab es aber nicht. Erst seit 2004 gibt es für Jugendleiter auf Ferienfreizeiten die „juleiqua-Ferienfreizeit-Hotline“ 0178 / 3126040. Schirmherrin ist Michaela Noll, Mitglied der Kinderkommission des Bundestages.
Die Hotline wird von Pädagogen und erfahrenen Jugendleitern des Düsseldorfer Instituts für Jugendleiter und Qualifikation e.V. während aller deutschen Sommerferien (21.06. bis 10.09.2007) rund um die Uhr betreut. Sie stehen mit Rat und Ideen, auf jeden Fall aber mit einem offenen Ohr zur Verfügung. „Das bedeutet, dass wir natürlich auch nachts aus dem Bett telefoniert werden können“, weiß Robert Hotstegs (27), der selbst bereits nach Mitternacht durch die Hotline geweckt wurde.
In einem solchen ‚Ernstfall’ wird der Anrufer sofort zurückgerufen, um dessen Telefonrechnung nicht zu strapazieren. Dann herrscht genügend Ruhe, um sich beschreiben zu lassen, vor welchem Problem der Jugendleiter in der Ferienfreizeit gerade steht. Gemeinsam werden Lösungswege erarbeitet. Wie soll einem Störenfried zukünftig begegnet werden? Wie geht man mit Liebeskummer um? Und wie reagiert man auf Kopfläuse, Gewitter oder Stress im Team? Zum Schluss des Gesprächs wird außerdem vereinbart, ob die Hotline noch einmal anrufen soll. Robert Hotstegs: „Wir möchten dem Jugendleiter auch am nächsten Tag unter die Arme greifen, wenn er uns braucht.“
Bis zum 10. September 2007 – dem Ende der letzten bundesdeutschen Sommerferien - ist die Hotline erreichbar. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.juleiqua.de/hotline.











