(openPR) Jaqueline (8) durfte diesen Sommer zum ersten Mal alleine in Urlaub fahren. Ganz ohne Mama und Papa. Abenteuerferien im Schwarzwald. Aber das Abenteuer begann schon bei der Abfahrt. Das Reiseteam war nicht allen Fragen der Eltern gewappnet, der Bus überladen. Vor Ort fehlten Programm und Material, nur das gute Wetter rettete den Kurzurlaub. "So soll es natürlich nicht sein", sagt Robert Hotstegs (28), Leiter des Instituts für Jugendleiter und Qualifikation. Er arbeitet mit ehrenamtlichen Mitarbeitern Hilfestellungen für Jugendreisen aus.
Die Hilfe beginnt schon weit vor der eigentlichen Fahrt. Das Düsseldorfer Institut sammelt Informationen zur Vorbereitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in seinem Internetportal www.juleiqua.de. Die sind für jedermann einsehbar, zu bewerten und natürlich auch direkt herunterzuladen und zu verwenden. "Das gilt auch für unsere Schulungsskripte." erläutert Hotstegs. "Jedes Skript, das wir herausgeben, gibt es kostenfrei und vollständig online."
So werden wichtige Informationen zur Teamschulung für ehrenamtliche Reisebegleiter oft hundertfach genutzt. Tipps zu Recht und Aufsichtspflicht, Planung und Programm werden bundesweit abgerufen. Seit diesem Jahr gibt es erstmalig auch einen spielerischen Ansatz. Das Buch "Schöne Ferien!" bietet dem Leser die Möglichkeit, in einem Rollenspiel eine Ferienfreizeit vorab zu durchleben. Mit all ihren Irrungen und Wirrungen. Das Buch kam Anfang Juni auf den Markt und ist bis heute schon beinahe 1.000 Mal verkauft worden. Auf einen Schlag also ein kleines Standardwerk im Jugendreisemarkt.
Auch während der Ferien steht das Team der Ehrenamtlichen mit Informationen bereit. Die juleiqua-Ferienfreizeit-Hotline ist rund um die Uhr kostenlos für Jugendleiter auf Kinder- und Jugendfahrten erreichbar. Für Sorgen im Team, Probleme mit Teilnehmern oder große Krisen.
Mit diesem Sommer kommt außerdem ein weiteres Angebot hinzu. Robert Hotstegs ist einer von vier Gutachtern, die im Auftrag des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen erstmals das Qualitätszeichen für "Qualität der pädagogischen Begleitung" vergeben. Es soll Jugendleitern, Eltern und Teilnehmern zukünftig bei der Wahl des Reiseveranstalters eine Hilfe sein.

















