(openPR) Zur Situation des angeschlagenen Hertie-Konzerns erklären die Jungen Liberalen NRW (JuLis): "Wir fordern die NRW-Landesregierung auf, keine Bürgschaft für die Essener Warenhauskette Hertie zu übernehmen. Der Staat soll nicht als Wirtschaftsakteur agieren, seine Aufgabe ist es nur, Rahmenbedingungen zu schaffen. Das finanzielle Risiko mit der Übernahme einer Bürgschaft ist nicht abzuschätzen, da es in dem Unternehmen in den letzten Jahren immer wieder zu Finanzproblemen gekommen ist. Eine Bürgschaft geht zu Lasten des Schuldenabbaus und wird den kommenden Generationen aufgebürdet", so Marcel Hafke, Landesvorsitzender der JuLis NRW.
Die Jungen Liberalen NRW fordern, dass es gleiche Regeln und gleiche Voraussetzungen für alle Marktteilnehmer geben muss. "Das Land darf sich nicht als Investor für Großunternehmen präsentieren. Kleine und mittelständische Unternehmen werden hier benachteiligt, da sie nicht die gleiche Unterstützung und somit nicht die gleichen Voraussetzungen erhalten", so Hafke weiter.
"Wir hoffen und wünschen dem Unternehmen, dass sich ein Investor für das Traditionsunternehmen findet, der für Hertie ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln wird. Damit hätte die Warenhauskette auch Zukunftschancen und die über 4.000 Mitarbeiter eine Perspektive. Aber dies darf nicht mithilfe des Landes NRW passieren", so Hafke abschließend.






