(openPR) DÜSSELDORF. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) begrüßen es, dass die Besoldungsgrenzen für Professoren an den Hochschulen NRWs abgeschafft werden sollen. „Das bisherige starre Besoldungsmodell verhinderte bislang, dass internationale Professoren an deutsche Unis gekommen sind – oder dass deutsche Professoren geblieben sind. Es ist für die Qualität der Bildung wichtig, dass Hochschulen auch in der Frage der Besoldung die notwendige Autonomie erhalten. Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart geht in die richtige Richtung mit der Aufhebung der Besoldungsgrenze“, so der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW, Marcel Hafke.
Mit den international gezahlten Topgehältern werden staatliche Universitäten weiterhin finanziell nicht mithalten können. „Hochschulen brauchen mehr Geld. Wir begrüßen die Möglichkeit, die der Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Gerhard Papke aufgezeigt hat: Den früheren Ausstieg aus der Steinkohlesubvention. Dieses Geld muss dann in die Bildung und Forschung fließen“, so Hafke weiter.
Neben der Abschaffung der Besoldungsgrenze ist es für die JuLis NRW ebenso wichtig, für mehr Forschungsfreiheit zu sorgen. „Mehr Geld kann eine gute Motivation sein. Doch gute Professoren möchten nicht nur ein vernünftiges Gehalt verdienen, sondern auch mehr forschen. Sie müssen mehr Freiheit bekommen, um auch im Bereich Stammzellenforschung oder Gentechnik tätig werden zu können. Das Ziel einer liberalen Hochschulpolitik sollte sein, international nicht nur konkurrenzfähig, sondern auch führend zu sein“, so Hafke abschließend.









