(openPR) Geschäftsführer Uwe Geißler ist zufrieden. Die DREFA Media Holding und ihre Tochterunternehmen haben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 absolviert. Der Gewinn stieg auf 1,2 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte erstmals über die Marke von 600.
Herr Geißler, welche Zahlen konnten Sie dem Aufsichtsrat Anfang Juli vorlegen?
Zusammen mit Jürgen Vogel-Jahn konnte ich dem Gremium sehr erfreuliche Zahlen präsentieren. Die DREFA Media Holding GmbH steigerte das sechste Jahr in Folge ihren Überschuss auf nunmehr 1,2 Millionen Euro. Davon konnte bereits ein hoher sechsstelliger Betrag an den MDR ausgeschüttet werden. Bei den Tochterunternehmen und Beteiligungen stieg der Umsatz erneut und lag bei 47,9 Millionen Euro. Der Konzern-Gewinn konnte bei dieser Entwicklung leider nicht mithalten.
Was waren die Gründe dafür?
Wir haben im vergangenen Jahr stark in die Media City Atelier GmbH investiert, um sie weiter wettbewerbsfähig zu halten. Des Weiteren haben wir in Erfurt die erfolgreiche ARD-Serie "Schloss Einstein" angesiedelt. Der Umzug von Brandenburg in das Kindermedienland Thüringen war mit erheblichen Investitionen verbunden.
Wie ist die DREFA-Mediengruppe derzeit sonst aufgestellt?
Sehr gut. Wir halten weiter 16 Tochterunternehmen und Beteiligungen. Der MDR hat weiter sehr großes Vertrauen in die Unternehmensgruppe und fragt Produktionen und technische Dienstleistungen in hohem Maße nach. Zudem haben alle Firmen einen Jahresüberschuss erwirtschaften können. Das gelang erst zum dritten Mal in der Geschichte der DREFA-Mediengruppe.
Der Mitteldeutsche Rundfunk ist weiter der größte Auftraggeber. Wie hat sich dennoch das Drittkundengeschäft entwickelt?
Auch hier hat sich der positive Trend der letzten beiden Jahre fortgesetzt. Inzwischen verdienen wir jeden fünften Euro im Geschäft mit Dritten. Die DREFA MSG ragt hier mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro heraus.
Wie hat sich die strategische Partnerschaft mit der Bavaria Film GmbH entwickelt?
Die Zusammenarbeit mit den bayerischen Kollegen entwickelt sich sehr positiv. Dafür spricht, dass es uns gelungen ist, gemeinsam die Serie "Schloss Einstein" nach Erfurt zu holen. Und inzwischen überweist uns die Bavaria Film einen mittleren sechsstelligen Betrag als Gewinnbeteiligung.
In diesem Jahr hat sich die DREFA Media Holding GmbH sehr stark für das Zustandekommen der Dreharbeiten von "The Last Station" in der Region eingesetzt. Soll dieses Engagement fortgeführt werden?
Die wirtschaftlichen Effekte werden wir erst im Jahresabschluss 2008 sehen. Wir möchten der Filmsparte gerne eine höhere Bedeutung zumessen. Denn mit der MCA haben wir ein kompetentes Unternehmen im Boot.
Wie sieht Ihr Ausblick für das laufende Geschäftsjahr aus?
Die DREFA Media Holding und der Konzern erreichen ihre Ergebnisse. Der Konzern-Umsatz wird sich der Marke von 50 Millionen Euro nähern. Dafür sind vor allem die Filmprojekte "The Last Station", "Mein Kampf" und "Das weiße Band" verantwortlich, die von der MCA realisiert werden. Der Ausbau unseres Engagements im Filmgeschäft könnte durch eine Initiative der Europäischen Union eingeschränkt werden. Die EU plant offenbar, dass Drittkundengeschäft der Tochterunternehmen von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einzuschränken. Hier muss man abwarten. Mit dem MDR haben wir langfristige Verträge für die Nutzung des Studio 3 in der media city leipzig geschlossen. Ab Herbst werden hier "Riverboat", "Kachelmanns Spätausgabe" und "Alles Gute" produziert. Zusammen mit der Serie "In aller Freundschaft" in den Studios 1 + 2 und den Filmproduktionen brummt der Laden.
Info:
UMSATZERLÖSE 2007 MIO. EURO
DREFA-Konzern gesamt 47,9
davon:
Media City Atelier (MCA) GmbH 10,2
MCS GmbH Thüringen 9,30
MCS GmbH Sachsen 7,10
DREFA Media Service GmbH 7,70
MCS GmbH Sachsen-Anhalt 6,90
Media Mobil GmbH 4,70
übrige Konzerngesellschaften 2,00
JAHRESERGEBNISSE 2007 MIO. EURO
DREFA-Konzern gesamt 1,20
DREFA Media Holding GmbH 1,20
Link: http://www.drefa.de/drefa-geschaeftszahlen-2007.html








