(openPR) "Sein Bildnis wunderselig" so der Titel des neuen Theaterstücks von und mit der Berliner Sopranistin Nina Omilian. Die Uraufführung findet am Freitag, den 12. September um 19.30 in der Gedächtniskirche in Leipzig-Schönefeld im Rahmen der Schumann-Festwoche statt
Zum Inhalt: So ist es mit den Erinnerungen. An den Wendepunkten des Lebens tauchen sie ungefragt auf. Durch einen Brief, einen Duft, eine Melodie angezogen, oder eben durch ein Bild.
Wie im Falle von Clara Schumann, die sich angesichts ihres Umzuges nach Berlin wohl oder übel mit ihrer Erinnerung auseinandersetzen muss. Noch dazu mit einer besonders penetranten Erscheinungsform – der Muse Calliope. Zuständig für Lyrik, Beredsamkeit und heldenhafte Poesie geht deren naiver Robert-Schumann-Enthusiasmus an die Grenze des erträglichen, stürzt Clara in eine Krise und wird Robert letzten Endes nicht gerecht.
Nach Jahren der inneren Verdrängung und äußeren Verklärung ihres genialen Ehemannes Robert, gilt es für sie auszuloten, wie ihr eigenes Schumann-Bild aussehen soll.
Es gilt, den Tod des Geliebten zu verkraften, eigenes Versagen zu akzeptieren, alten Groll zu Grabe zu tragen. All dies gelingt am Ende durch die Musik Robert Schumanns.
Nina Omilian, seit drei Jahren Neu-Berlinerin, hat ihr erstes Theaterstück geschrieben und ist besonders stotz, dass es nun im Rahmen der Schumann-Festwoche, am Hochzeitstag der Beiden in der Traukirche uraufgeführt wird.
Die Schauspielerin Nadine Schori konnte für die Rolle der Clara Schumann gewonnen werden und Nina Omilian spielt und singt in der Rolle der Erinnerung durch’s Schumannsche Leben. Am Flügel wird sie begleitet von dem jungen Berliner Komponisten und Pianisten Marian Lux.
Berlin, 01.08.2008/mto








