(openPR) Die aktuellen Milestones der Berliner Sopranistin und Bühnenautorin Nina Omilian
Mit einer großartigen Darbietung in ihrem Debüt als Gretel in Engelbert Humperdincks anspruchsvoller Märchenoper Hänsel und Gretel, geht für Nina Omilian ein höchst abwechslungsreiches Jahr zu Ende. Langweilig war es in den vergangenen zwölf Monaten für die Berliner Sopranistin weiß Gott nicht.
Bereits im Frühjahr konnte Nina Omilian auf einer Einladungstour von Dresden bis Düsseldorf und vom nördlichen MeckPomm bis in die bayerische Metropole ihr bezauberndes Timbre vor einem Kreis ausgesuchter Gäste durch das historische Ambiente diverser Schlösser erklingen lassen.
Zurück in Berlin standen Studiotermine an für ein langfristiges Vorhaben an. Mit ihrem Co-Autoren und Pianisten Marian Lux wurden die ersten Songs für eine Rockoper produziert, deren Premiere in 2010 in Berlin geplant ist. Titel und Handlung sind natürlich noch top secret.
Im Juni stand die Premiere des Kunstlied- und Chanson-Programms „GrenzGänge“ auf dem Plan. In einem der berühmtesten Jazzclubs Europas, dem Quasimodo in Berlin, konnte das Publikum eine weitere Facette der vielseitigen Künstlerin kennen lernen. Gemeinsam mit vier jungen klassischen Musikern wurden die Kompositionen von Kurt Weill und Jacques Brel mit einigen mehr oder weiniger bekannten Chansons der großen Edith Piaf in neuen Arrangements präsentiert. Lux Musicale nennt sich die Band um Marian Lux und Jonathan Weigle (Cello) Simon Rössler (Drums) und Peter Josiger (Bass). Ausschnitte des Programms kann man unter http://www.youtube.com/watch?v=BJqb_K6AuK0&feature=related sehen.
Vor dem Hintergrund eines weiteren Debüts, dieses Mal als Autorin des Theaterstücks „Sein Bildnis wunderselig“, sollte es für die Produktion eines begleitenden Hörbuchs wieder ins Tonstudio gehen – in die Fattoria Musica nach Osnabrück. In ländlicher Abgeschiedenheit konnte hier der Ausgleich für ein absolutes Kontrastprogramm gefunden werden. Lieder von Robert und Clara Schumann. Mit von der Landpartie: Marian Lux, der Nina wunderbar durch die sanften und heftigen Passagen des Schumannschen Liedguts führte. Die Texte zu dem Hörbuch stammen aus der Feder der Schweizer Schauspielerin Nadine Schori, die diese auch spricht. Die Veröffentlichung ist für Anfang 2009 geplant.
Am 12. September folgte in Leipzig die Premiere des Theaterstücks. In der Traukirche der Schumanns. Nadine Schori spielt hier die Rolle der Clara Schumann. Nina Omilian selbst steht als Erinnerung auf der Bühne – die etwas nervige und zappelige Muse Caliope, die Clara ständig auf das Besondere in der Verbindung der beiden großen Künstler hinweist –
im positiven wie auch negativen Sinn.
„Szenen einer Ehe, im Rückspiegel betrachtet“, so beschreibt die Autorin selbst ihr Erstlingswerk. Clara Schumann steht nach Roberts Tod in Düsseldorf vor dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts – dem Umzug nach Berlin. Einiges möchte sie gern zurücklassen, doch rechnet sie nicht mit der Penetranz der Erinnerung. Immer wieder bringt diese durch die wundervolle Musik von Robert Schumann Bilder zurück, von denen Clara nicht immer überzeugt ist.
Der Erfolg und die Zusage des Schumann-Netzwerkes für weitere Aufführungen z.B. in Leipzig und Bonn, bestätigen die junge Künstlerin in ihrem Bestreben das Liedprogramm einem breiteren Publikum unterhaltsam zugängig zu machen. 2010 begeht man den 200. Geburtstag des Komponisten. Ein guter Grund das Bühnenstück jetzt Theatern und Veranstaltern in Deutschland anzubieten.
Was liegt musikalisch zum Ende eines Jahres näher als eines der meistgespielten Werke der Opernliteratur, nämlich Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck. Tanja Goldstein, die junge Intendantin der Philharmonie Schwäbisch Gmünd hatte die ambitionierte Idee, diese anspruchsvolle Oper, mit Profis und Amateuren besetzt, in der Heimatstadt ihres Orchesters aufzuführen. Dass sie bei Nina Omilian mit dieser Anfrage offene Türen einrannte, bedarf keiner weiteren Erwähnung. Konnte diese doch mit der Rolle der Gretel ihr sehr abwechslungsreiches Debütjahr krönen. Die erfolgreiche Premiere am 6. Dezember vor 900 begeisterten Zuschauern war für Nina Omilian eine Bestätigung für ein arbeits- und abwechslungsreiches Jahr 2008.
Nach zwei weiteren Aufführungen am 19. und 20. Dezember geht es dann in den verdienten Weihnachtsurlaub – natürlich nicht ohne eine weitere Debüt-Absicht: Nina ist noch nie Ski gefahren.
Foto-Download: www.nina-omilian.de/content.php?BEREICH=downloads&NAV=6.1&TPL=tpl_d_video.html










