(openPR) Bundesregierung bekommt bei Umfrage der Wirtschaftsjunioren die Note 3,5 - Bürger wollen mehr Förderung für Familien
Berlin, 24. Juli 2008. Die Bundesbürger blicken weit weniger optimistisch in die Zukunft als noch im vergangenen Jahr: Wie eine Umfrage der Wirtschaftsjunioren Deutschland unter rund 11.000 Bürgern ergab, erwarten nur noch 27 Prozent der Deutschen, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung auch im kommenden Jahr fortsetzen wird. Die Angst vor Arbeitslosigkeit ist dagegen weiter zurückgegangen: 82 Prozent der Menschen halten ihren Arbeitsplatz für sicher.
"Es ist schade, dass wir den Aufwärtstrend des vergangenen Jahres nicht fortsetzen konnten", sagt Anja Kapfer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Besonders für den einzelnen sei die Situation weiterhin unbefriedigend. "Nur noch 20 Prozent der Menschen erwarten eine Verbesserung ihrer persönlichen finanziellen Situation, 36 Prozent erwarten eine Verschlechterung." Nach zum Teil sehr guten Lohnabschlüssen im vergangenen Jahr sind dafür aus Sicht der Wirtschaftsjunioren vor allem allgemein steigende Kosten und Abgaben verantwortlich. "Deshalb muss der Staat die Bürger endlich entlasten, damit für den einzelnen mehr übrig bleibt", fordert Kapfer.
Die Bundesregierung verliert in diesem Jahr leicht an Zustimmung und erreicht nur noch einen Notendurchschnitt von 3,5. Einhellige Zustimmung gibt es dagegen für die Forderung nach einer stärkeren Förderung von Familien: Drei Viertel der Befragten meinen, dass Familien nicht ausreichend gefördert werden. Dabei steht auf dem ersten Platz der Wunschliste ein Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. "Aber auch flexiblere Arbeitszeiten werden von über der Hälfte der Befragen gefordert", berichtet Kapfer. "Das ist eine klare Erwartungshaltung der Menschen gegenüber der Wirtschaft", sagt Kapfer. "Gerade wir als junge Unternehmer werden deshalb in diesem Bereich weiterhin Vorbild sein."
Die vollständigen Ergebnisse gibt es unter www.wjd.de.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).





