(openPR) BONN – Der vor zwei Jahren vom Gesetzgeber verabschiedete Ausbildungsberuf "Dialogmarketing" hat deutlich weniger Bewerbungen ausgelöst, als erhofft. Dieses Fazit zieht Wolfgang Domke vom Bürobedarfsvertrieb BBV Domke (www.bbv-domke.de) in Niederkassel bei Bonn. Das Unternehmen relativiert damit Berichte über zufriedenstellende Auszubildenden-Zahlen in deutschen Betrieben. "Dass man für einen qualifizierten Kundenkontakt eine gute Ausbildung braucht, hat sich bei Schulen und Schulabgängern noch nicht herumgesprochen, der Ausbildungsberuf ist zu unbekannt", sagt Wolfgang Domke.
"Zudem erwecken viele Call Center den Eindruck, man könne als ungelernte Kraft Kunden qualifiziert am Telefon betreuen." Das habe wiederum Vorurteile bei Bewerbern und deren Eltern gegenüber dem Berufsbild ausgelöst. "Weil Firmen die Menschen mit unerlaubter und zum Teil unseriöser Telefonwerbung belästigen, sind Telefon- und Dialogmarketing grundsätzlich in ein schiefes Licht geraten", so Domke. Seine Mitarbeiter betreuen bundesweit mehr als 10.000 Kunden ausschließlich telefonisch in allen Fragen zu Bürobedarf und Postversand. "Wer gern mit anderen Menschen in Kontakt steht und serviceorientiert denkt, für den ist Dialogmarketing das richtige." Telefonieren allein genügt aber nicht, ein starkes Maß an kundenorientiertem und wirtschaftlichem Denken gehört zu den Voraussetzungen.
"Für den ersten Ausbildungsjahrgang Dialogmarketing in 2006/2007 gab es kaum Vorlaufzeit für Information und Werbung", so Domke. Daher fehlen nach wie vor Erfahrungsberichte, die Jugendliche und Schulabgänger untereinander austauschen könnten. Außerdem beschränken sich die meisten Schulabgänger immer noch auf die öffentlich bekanntesten Berufe, unabhängig von den Chancen, die sie damit auf dem Arbeitsmarkt haben. Je nach Region gehen für mehr als 50 Prozent der angebotenen Lehrberufe überhaupt keine Bewerbungen ein.











