(openPR) Die VERDI - Drohkulisse ist nun aufgebaut. Deutschlands Flightline No. One, bekanntlich mit mehr als 150.000 Passagieren täglich, steht ein harter Arbeitskampf bevor. Die Fluggäste der Lufthansa erwartet mitten in der Ferienzeit "Probleme,Störungen,Flugausfälle". So zumindest brachte es der Verhandlungsführer von VERDI auf den Punkt. Flughafenhalle statt Strandbar, wird so der Lufthansa ein Nachgeben abgetrotzt? Der manchmal mit sprödem Charme glänzende SPD-Mann P.Steinbrück hatte uns allen ja vor geraumer Zeit bereits ins Stammbuch geschrieben, lieber mal auf einen Urlaub zu verzichten und stattdessen Geld fürs Alter zurückzulegen. Handelt VERDI da im Sinne des Gemeinnutzes? Das die Verteilungskämpfe härter werden zeigte der Arbeitskampf des Einzelhandels in den letzten Wochen. Mit Recht soll diese Branche am Aufschwung teilnehmen, wie alle anderen auch. Einem möglicherweise unangenehmen Flugsommer könnte ein heisser Herbst folgen, wenn die Metallindustrie in ihre nächste Lohnrunde geht. Jedem sei mehr Geld und Lohn gewünscht, der Binnenmarkt wirds danken. Doch was wir allen so sehr gönnen, kann volkswirtschaftlich durchaus Probleme machen. Liegen in der VERDI-Forderung von 9,8 % Lohnerhöhung nicht schon die Entlassungsschreiben von morgen ? Finden Unternehmer und Gewerkschaften keinen Kompromiss, wird manches für manchen wieder für die Katz sein. Folglich müssen sich beide Seiten einigen, wie sie den Nagel auf den Kopf treffen wollen. Das Gewicht muss beide treffen - Eigennutz und Gemeinwohl. Sonst wird es wieder nur uns Verbraucher treffen. Das einzige hilfreiche Mittel für die Verhandlungsführer der Lohnrunde heisst : Verantwortung für die eigene Person, für die Ergebnisse des eigenen Handelns mit massvollem Blick auf Dritte übernehmen. VERDI, Lufthansa etc.
sind keine Insel der Unseligen oder Glückseligen in Deutschland und Europa.
Weiterer Aufschwung wird auch hier festgemacht !








