(openPR) München, 10. Juli 2008 – Genossenschaften übernehmen Verantwortung für Wirtschaft und Gesellschaft in Bayern. Das ist die Botschaft des 109. Verbandstags des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB).
Für die 1.114 bayerischen Genossenschaften ist soziales und gesellschaftspolitisches Engagement keine Modeerscheinung, sondern von jeher Kern ihrer unternehmerischen Ausrichtung. „Genossenschaften haben die Verantwortung für ihre Mitarbeiter, ihre Kunden, ihre Mitglieder sowie Städte und Kommunen, ihre Heimat stets ernst genommen“ – so Konrad Irtel, der ehrenamtliche Präsident des GVB. Irtel weiter: „Den Genossenschaften sind Bayern und seine Bürger seit über 150 Jahren und auch in Zukunft eine Herzensangelegenheit“.
Das unterstreichen eine ganze Reihe von Fakten: Mit einem jährlichen Steueraufkommen von 200 Millionen Euro gehören die bayerischen Genossenschaften zu den größten Steuerzahlern im Freistaat. Mit circa 650 Millionen Euro Gewerbesteueraufkommen seit dem Jahr 2000 profitieren davon vor allem die Kommunen. Im zurückliegenden Jahr haben die 327 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern über 14 Millionen Euro für karitative, sportliche kulturelle und gemeinnützige Zwecke aufgebracht. Im Rahmen der Aktion VR-Mobil haben die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken in den letzten zwölf Monaten 320 Autos an soziale, gemeinnützige und karitative Organisationen gespendet. 2,7 Millionen bayerische Bürger sind Mitglied und damit Eigentümer einer Genossenschaft. Jeder vierte Bayer ist an einer Genossenschaft beteiligt. Insgesamt engagieren sich 5.740 Aufsichtsräte ehrenamtlich bei bayerischen Genossenschaften.
Irtel: „Genossenschaften praktizieren ein nachhaltiges und verlässliches Geschäftsmodell. Das macht sie gerade in unsicheren Zeiten zu starken Partnern. Stellvertretend für die genossenschaftliche Organisation haben das die Volksbanken und Raiffeisenbanken in den zurückliegenden Monaten gezeigt. Ihnen - und damit ihren Kunden - konnten die Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten nichts anhaben.“






