(openPR) ETP-Infotag "Das novellierte EEG"
25. August 2008, Hôtel Concorde Berlin
Berlin, Düsseldorf, Juli 2008. Mit dem Ziel bis 2020 den deutschen Strombedarf zu rund einem Drittel aus erneuerbaren Energien zu decken, haben Bundestag und Bundesrat die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) noch vor der Sommerpause verabschiedet. Die Förderung von Strom aus Wind, Wasser, Biomasse und Photovoltaik wird weiter ausgebaut, indem Netzbetreiber weiter verpflichtet werden, Ökostrom zu festgelegten Preisen abzunehmen. Während die Wind- und Solar-Industrie zufrieden mit den neuen Vergütungssätzen ist, beklagen die Betreiber von Biomasseanlagen die neue Definition der Anlagen, durch die Hunderte von Altanlagen von den Bonusregelungen ausgenommen werden.
Der ETP-Infotag "Das novellierte EEG" (25. August 2008, Berlin) greift die zum 1. Januar 2009 gültigen Änderungen durch die Reform des EEG auf und zeigt, mit welchen Vergütungen und Boni die Unternehmen 2009 kalkulieren können. Der Kritik, dass die Reform Investitionen in den Ausbau neuer Anlagen bis 2009 aufschiebt, tritt Dr. Guido Wustlich (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) entgegen. Er erläutert die Belastbarkeit für Investitionen in neune Ökostromanlagen durch das Floating Modell und stellt die Ziele der EEG-Novelle vor.
Die Novelle des EEG vergleicht Dr. Martin Altrock (Becker, Büttner Held) mit den alten Rahmenbedingungen und gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen im Netzanschluss, bei der Einspeisevergütung und beim Anlagenbegriff. Aus Sicht eines Transportnetzbetreibers geht Michael Leuschner (RWE Transportnetz Gas GmbH) auf die künftige Einspeisung von Biogas in das Transportnetz ein. Welche Anreize das novellierte EEG für die EEG-Projekte eines Regionalversorgers geben kann, zeigt Ralf Giercke (Stadtwerke Lübeck GmbH).
Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter:
http://www.konferenz.de/dn-eeg08





