(openPR) In Korbach konnte am 03.07.2008 -gut vier Monate nach Baubeginn- das Richtfest für den Neubau des Amtes für Bodenmanagement (AfB) gefeiert werden. „Mit dem Richtfest geht der Neubau des Amtes für Bodenmanagement Korbach auf die Zielgerade“, sagte Bernd Zahn, Direktor des Hessischen Immobilienmanagements (HI), das die Projektleitung auf Seite des Landes Hessen wahrnimmt. Gemeinsam mit Angela Reiß, Geschäftsführerin der OFRA Holding GmbH & Co. KG, zeigte sich Zahn in Anwesenheit des Ersten Kreisbeigeordneten Peter Niederstraßer, des Korbacher Bürgermeisters Klaus Friedrich und des Leiters des AfB, Manfred Sander, erfreut über den Baufortschritt.
Das Gebäude wird im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP) durch die Firma OFRA, Beverungen, für eine Bausumme von rund 6,5. Millionen Euro errichtet und anschließend vom Land Hessen für 30 Jahre angemietet. Ende 2008 soll das Gebäude an den künftigen Nutzer, das Amt für Bodenmanagement Korbach, übergeben werden.
Die Geschäftsführerin der OFRA Holding GmbH & Co. KG, Angela Reiß, berichtete, dass die Ausbaugewerke (Trennwände, Installationen, Heizung und Elektro) derzeit in vollem Gange seien und Bemusterungen stattfänden. „Dadurch dass OFRA hier selbst als Bauherr auftritt, können höherwertige Materialien verwenden werden, ohne dass diese Mehrleistungen in Rechnung gestellt werden bzw. Nachträge genehmigt werden müssen. Hiervon profitiert der Nutzer, das Amt für Bodenmanagement und seine Mitarbeiter“. Reiß prognostizierte, dass man den vertraglich festgelegten Fertigstellungstermin auf jeden Fall realisieren werde, das Bauvorhaben vermutlich sogar eher übergeben könne. Die Einhaltung des Zeitrahmens habe man nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit der Baubehörde zu verdanken.
„Die Bediensteten des Amtes für Bodenmanagement können sich auf ein innovatives neues Gebäude freuen“, sagte Direktor Zahn anerkennend. „In diesem Zusammenhang gilt mein besonderer Dank unserem privaten Partner OFRA, der gemeinsam mit dem Hessischen Immobilienmanagement und dem Hessischen Baumanagement konstruktiv daran arbeitet, dass am Ende auch das gebaut und betrieben werden kann, was sich alle Beteiligten zu Beginn unserer Partnerschaft vorgestellt haben“, so der HI-Direktor weiter. Besonders erfreut zeigte sich Zahn darüber, dass im Zuge der Bauausführung ein großer Teil der zu vergebenden Leistungen von Firmen aus der Region erbracht wird. Damit werde die Befürchtung widerlegt, dass von PPP nur Großunternehmen profitieren.
Das markante Neubauprojekt neben dem Finanzamt nimmt zusehends Kontur an. Der Baukörper entwickelt sich mit seinem Haupteingang an der Medebacher Landstraße. Kundenservicecenter und Wartebereich bilden das kundenfreundliche Herzstück im Eingangsbereich. Das Erdgeschoss und die drei Obergeschosse sind überwiegend mit Einzel- und Doppelbüros ausgestattet. Allen Arbeitsbereichen sind Kombizonen zugeordnet, die sowohl Funktionsbereiche für z. B. Kopieren und Kartenlagerung vorhalten, als auch der Teamarbeit dienen. Das Gebäude wird schließlich mit Platten aus Edelrost-Corten-Stahl verkleidet, die farblich einen starken Bezug zur Landschaft herstellen.
Was die Umsetzung des PPP-Gedankens für Baumaßnahmen der Länder und des Bundes angeht, ist Hessen bundesweit unangefochten in der Spitzenposition. Damit wird eine der Leitlinien der Hessischen Landesregierung konsequent umgesetzt: die Konzentration des Staates auf seine Kernaufgaben und die Übertragung von Aufgaben auf private Partner. „Unsere ersten PPP-Projekte stehen kurz vor der Vollendung. Die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Seiten des Landes wie auf Seiten der privaten Partner bestätigt, dass wir mit PPP auf ein Zukunftsmodell setzen“, sagte Direktor Bernd Zahn abschließend.













