(openPR) Vom 18. – 26. Juli finden an drei Orten nunmehr die 30. Holzhauser Musiktage statt.
Es sind Gut Ried in Ammerland (Starnberger See), die Seeresidenz in Seeshaupt sowie das Teamwerk in Münsing. Für den künstlerischen Leiter des Festivals, Ingolf Turban, ist dies sein zweites Festival – nachdem er im letzten Jahr die künstlerische Leitung von Dénes Zsigmondy übernommen hatte.
Unter der programmatischen Überschrift „Raritäten für Streicher“ möchte er dem Publikum exquisite Musikstücke vorstellen, die nicht Bestandteil des täglichen Musikbetriebs sind, aber alle Ansprüche an Qualität, Hörbarkeit, Emotionalität und Virtuosität beinhalten. Eingebettet in die wunderschöne Umgebung des Starnberger Sees, kommt auch das Lukullische nicht zu kurz, und das Publikum kann 5 Sommerabende lang Kultur mit Natur zusammen genießen.
Den Auftakt des Streicherfestivals bildet der „Geigengipfel“ am 18. Juli in Gut Ried, bestückt mit Werken für verschiedene Besetzungen mit 1-4 Violinen. Hierfür konnte Ingolf Turban die prominenten Geigen-Kollegen Kolja Lessing, David Frühwirth und Laurent Albrecht Breuninger gewinnen, die mit ihm zusammen die Musik von Charles Dancla, Sándor Veress, Ferdinand Hiller, Antonín Dvorák, Max Reger und Miklós Rózsa präsentieren werden.
Anlässlich des 150. Geburtstages des belgischen Geigers und Komponisten ist seine Musik im Mittelpunkt des Konzerts mit dem Titel „Hommage à Eugène Ysaÿe“ am 20. Juli in Gut Ried. Ingolf Turban, Kolja Lessing und Guido Schiefen treten in unerhörter Kombination auf und spielen dessen „Paganini-Variationen“ op.posth und „Poème Elégiaque“ (Violine/Klavier); Guido Schiefen ist mit der seltenen Sonate für Violoncello solo des Komponisten - und das Gespann Turban/Lessing als Geigenduo der ebenso seltenen Sonate für zwei Violinen - zu hören.
Hebrew Melodies: Musik der "Neuen Jüdischen Schule", dies ist der Titel des Konzertabends vom 23. Juli in der Seeresidenz in Seeshaupt. Die Kunstmusik von Joseph Achron, Joel Engel, Lazare Saminsky u.a., erforscht von Jascha Nemtsov, der Ingolf Turban und Guido Schiefen am Klavier begleiten und unterhaltsam durch das Programm führen wird, ist Musik unerhörter Emotionalität, die es für die Zuhörer zu entdecken gilt.
Ein geschlossenes Programm bietet das berühmt-berüchtigte Kontrabass-Ensemble Bassiona Amorosa aus München am 24. Juli in Gut Ried. Auf dem Programm stehen Werke u. a. von Bach und Beethoven sowie der Allgemeinheit unbekannte Komponisten wie Francis Lai, Stefan Schäfer, Francois Rabbath, in den Arrangements des Ensemble-Gründers Klaus Trumpf und Miloslav Gajdos. Sechs Kontrabassisten aus sechs Ländern mit Weltformat, begleitet am Klavier von Milana Chernyavska aus München, geben ihr Debut bei den Holzhauser Musiktagen.
Zum Abschluss der Holzhauser Musiktage treten am 26. Juli traditionsgemäß die Teilnehmer des Violinkurses 2008 von Ingolf Turban im Münsinger Team Werk auf und spielen neu erarbeitete Stücke mit Schwerpunkt Eugène Ysaÿe und Pablo de Sarasate.
Alle fünf Konzerte beginnen jeweils um 20.00 Uhr.
Tickets
Kartenreservierung über
Kartenvorverkauf im Amphorum, Hauptstraße 5, Seeshaupt und bei der Sparkasse Münsing, Hauptstraße 7, Münsing sowie jeweils an der Abendkasse. Eintrittspreis zwischen 15,- und 28,- Euro.
Festival-CD
Einen musikalischen Rückblick wird es anlässlich des 30. Jubiläums auf CD geben. Gerhild Reid, langjährige Mitstreiterin und Organisatorin der Holzhauser Musiktage hatte die Idee und konnte LORIOT für die Gestaltung gewinnen. Enthalten sind Aufnahmen von 1986 bis 2007, zumeist privat aufgenommen von Axel Bauer, zu erwerben im Rahmen des Festivals.










