(openPR) Berlin, 27. November 2002 86/02 70 Millionen Euro benötigt das Rote Kreuz um 1,5 Millionen Menschen im südlichen und östlichen Afrika mit dringend erforderlichen Nahrungsmitteln zu versorgen. Seit Juli diesen Jahres ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu Spenden für die Hungernden in Afrika auf: 360.000 Euro Spendengelder sind seitdem für die Afrika-Hilfen eingegangen. Im Vergleich dazu wurden für die Geschädigten der Jahrhundertflut 136,6 Millionen Euro gespendet.
Das DRK bittet dringend um Hilfe, um eine humanitäre Katastrophe in Afrika vorzubeugen:
Deutsches Rotes Kreuz
Konto 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Kennwort: Afrika
20 Millionen Menschen sind in Äthiopien, Lesotho, Malawi, Sambia, Simbabwe und Swasiland von der Hungerkatastrophe betroffen. Das Rote Kreuz hat ein breites Logistiknetz aufgebaut um mit seinen lokalen Helfern Lebensmittel, Saatgut und Zusatznahrung für Kleinkinder zu verteilen. Besonders bedürftig sind neben Waisenkindern, schwangeren Frauen und Kleinkindern auch HIV-infizierte Menschen. Durch den Hunger sinken ihre Abwehrkräfte und sie sterben früher als erwartet. Das Rote Kreuz rechnet im nächsten Jahr mit einer massiven Sterbewelle von HIV-infizierten Menschen im arbeitsfähigen Alter. Daher werden über die Lebensmittelhilfe hinaus HIV-Projekte in der Region verstärkt.
Telefonische Interviews gibt der Koordinator der DRK-Hilfsoperation Clemens von Heimendahl: mobil: 00268 - 602 36 47 (z.Zt. in Swasiland)
Das Deutsche Rote Kreuz ist im südlichen und östlichen Afrika seit der Erlangung der Unabhängigkeit dieser Länder (1960/61) tätig. In jedem afrikanischen Land verfügt das Rote Kreuz über eine lokale Partnergesellschaft und hat damit Zugang zu den entlegensten Landesregionen, ohne auf die Mitwirkung von staatlichen Stellen angewiesen zu sein. Das Rote Kreuz hat afrikaweit 2,3 Millionen freiwillige Helfer und Mitglieder. Das Deutsche Rote Kreuz ist gegenwärtig in 25 Ländern Afrikas mit Hilfsaktionen tätig und verfügt über Delegierte in Äthiopien, Kenia, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Nigeria, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Sudan, Südafrika, Swasiland und Togo.
Diese Pressemittelung und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.DRK.de
DRK-Pressestelle:
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030/ 85 404 155
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Lübbo Roewer
030/ 85 404 158
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