(openPR) Berlin, 24. Januar 2003 - 05/03 Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgt Leprakranke in Togo, Niger und Peru - Länder, in denen die Armutskrankheit Lepra weit verbreitet ist. Mit insgesamt 350.000 Euro aus dem Nachlass eines Spenderpaares trainiert das Rote Kreuz freiwillige Helfer im Bereich der Lepravorsorge und –behandlung, damit sie Erkrankte pflegen können. In Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden machen Mitarbeiter in den Dörfern die oft isolierten Betroffenen ausfindig und unterstützen sie. Zudem klärt das Rote Kreuz die Bevölkerung über die Krankheit auf, die heilbar ist, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt wird.
Darüber hinaus unterstützt das DRK in Zusammenarbeit mit den lokalen Rotkreuz-Gesellschaften Leprastationen in Togo und Peru. Die Mitarbeiter richten Schlafsäle, Küchen und Werkstätten ein, bauen Latrinen und verteilen Saatgut, damit sich die Bewohner langfristig selbst versorgen können. Nach Angaben der Vereinten Nationen leiden noch immer etwa 1,2 Millionen Menschen an Lepra. Weltweit wurden 2001 etwa 760.000 neue Fälle entdeckt. Die Leprabakterien befallen Haut und Nerven und führen zu Gefühllosigkeit. Wenn im späteren Krankheitsverlauf Gliedmaßen abfaulen, werden die Betroffenen oft isoliert und in ein Leben am Rande der Gesellschaft gedrängt. Zur Unterstützung der Leprakranken ist das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen. Spenden werden erbeten auf: Deutsches Rotes Kreuz Konto 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00 Stichwort: Lepra
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