(openPR) Berlin, 21. Januar 2003 - 04/03 Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist seit Ausbruch des Iran-Irak-Krieges (1980 bis1988) ohne Unterbrechung im Irak tätig. Unter Leitung des IKRK unterstützen die internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Krankenhäuser im ganzen Land und bauen den Katastrophenschutz aus, indem sie Hilfsgüter liefern und Erste-Hilfe-Trainings anbieten. Auch die Trinkwasserversorgung wird weitgehend sichergestellt und spezielle Prothesen für Kinder entwickelt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat für den landesweiten Ausbau des Katastrophenschutzes Zelte im Wert von 35.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus plant das DRK zwei Integrationsprojekte für Kriegsverletzte in Basra und Suleimanyia. Viele Kriegsverletzte haben in den landesweiten Orthopädie-Zentren des Roten Kreuzes Prothesen erhalten. Seit 1994 wurden 18.000 Prothesen und 9.000 künstliche Gelenke hergestellt. 70 Prozent der Prothesenempfänger sind Kinder. Auch während des Golf-Kriegs 1991 leisteten Rotes Kreuz und Roter Halbmond unter Leitung des IKRK umfangreiche humanitäre Hilfe. Das IKRK ist noch immer involviert in die Zusammenführung von Familienmitgliedern, die während der Kriege voneinander getrennt wurden. Das IKRK leitet und koordiniert die internationalen Hilfen der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in bewaffneten Konflikten. Das rote Kreuz und der rote Halbmond sind hierbei die einzigen durch internationale Verträge anerkannten Schutzzeichen.
Zur Unterstützung der notleidenden Bevölkerung ist das Rote Kreuz dringend auf Spenden angewiesen. Spenden werden erbeten auf: Deutsches Rotes Kreuz Konto 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00 Stichwort: Nahost
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.DRK.de DRK-Pressestelle: Maike Just 030/ 85 404 155 Lübbo Roewer 030/ 85 404 158








