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Liberia: 250.000 Menschen ohne Essen, Wasser und Medizin

28.04.200423:51 UhrVereine & Verbände

(openPR) Berlin, 13. August 2003 7

Spendenaufruf für die Opfer des Bürgerkriegs Während die politische Lage in sich nach dem Rücktritt Taylors und dem Einmarsch westafrikanischer Friedenstruppen etwas entspannt, bleiben die Lebensbedingungen der Einwohner Monrovias katastrophal. 250.000 Menschen in Monrovia haben keinen Zugang zu Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten. Das Rote Kreuz hat in den letzten zwei Monaten 80 Tonnen Hilfsgüter nach Monrovia geflogen. An 20 Stellen in den Stadtteilen Mamba Point, central Monrovia, Sinkor, Congo Town, Paynesville und Harbel hat das Rote Kreuz Unterkünfte und Sanitäranlagen errichtet und verteilt dort täglich 100.000 Liter Trinkwasser.



Am 8. August hat ein Rotkreuz-Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Logistikern mit einem Hilfsgüter-Konvoy erstmals nach Besetzung der Rebellengruppe LURD die Hafengegend inspiziert. Sie besichtigten behelfsmäßige Unterkünfte für Verletzte und Kranke und verteilten essentielle Medikamente, genug um 2000 Patienten über eine Zeitraum von drei Monaten zu behandeln. Dominique Liengme, Chef-Delegierte vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Monrovia, sagt, dass die verwundeten Zivilisten in der Hafengegend unter schrecklichen Bedingungen drei Wochen lang ohne jede Hilfe lebten. Am Nachmittag des 14. August sollen die Verletzten in das John F. Kennedy-Krankenhaus transferiert werden. Das JFK-Krankenhaus ist das einzige in Monrovia, in dem schwere Kriegsverletzungen chirurgisch behandelt werden können. Ein internationales zehnköpfiges Team aus Ärzten und Pflegepersonal operiert zur Zeit 25 – 30 Patienten am Tag. In den letzten zwei Monaten wurden mehr als 1500 Patienten behandelt und über 1000 Operationen durchgeführt. Die meisten Patienten erlitten Verletzungen durch Gewehrkugeln und Schrapnelle. Wegen des starken Anstiegs der Lebensmittelpreise fliegt das IKRK für die Patienten wöchentlich 800 kg Reis von Freetown nach Monrovia. Zudem beliefert das IKRK das Krankenhaus mit Wasser und Benzin. Momentan arbeiten in Monrovia insgesamt 18 internationale Delegierte und mehr als 400 Mitarbeiter des nischen Roten Kreuzes, um die Situation der Zivilisten zu verbessern.

In erster Linie werden jetzt Wasser, Nahrung und Medikamente benötigt, um den Menschen das Überleben zu sichern. Bitte unterstützen Sie die Arbeit des Roten Kreuzes mit Ihrer Spende. Die Humanitäre Hilfe des Roten Kreuzes in Afrika wird im September und Oktober diesen Jahres einen Schwerpunkt der Auslandshilfe bilden. Deutsches Rotes Kreuz Bank für Sozialwirtschaft Konto: 414141 Bankleitzahl: 370 205 00 Kennwort: DRK Pressestelle Berlin Lübbo Roewer 030/85404 158 Fredrik Barkenhammar 030/85404 155

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