openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Methanol-Detektion: Schweizer Technologie geht nach Liberia

23.08.202213:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Zürich, 23.08.2022: In einem von der ALIVION AG, der Stanford School of Medicine und dem National Public Health Institute of Liberia geförderten Projekt wurden, finanziert durch das Methanol Institute, fünf mobile Methanol-Detektoren an Krankenhäuser in Liberia geliefert. Die Krankenhaus-Mitarbeiter vor Ort werden die Geräte dazu nutzen, um giftiges Methanol in Handdesinfektionsmitteln aufzuspüren. So können zukünftig verunreinigte Produkte früh erkannt werden, um Vergiftungen vorzubeugen.

 

Methanolvergiftungen – eine unterschätzte Gefahr 

Jedes Jahr erleiden zahlreiche Menschen eine Methanolvergiftung, welche in gravierenden Fällen zu einer Erblindung oder gar zum Tod führen kann. Ursache sind meist verunreinigte alkoholische Getränke, die illegal mit Methanol versetzt werden. Seit der Corona-Pandemie tritt dieses Problem auch verstärkt bei Handdesinfektionsmitteln auf. Erst im Juli diesen Jahres starben in Südafrika 21 Jugendliche und seit 2001 waren weltweit 31% aller Länder von solchen Vorfällen betroffen.

"Die illegale Herstellung und der Vertrieb von verunreinigten alkoholischen Getränken kann zu Vergiftungen und zum Tod von Menschen führen. Dies lässt sich durch ordnungsgemäße Durchsetzung, Aufklärung und medizinische Schulung weitgehend verhindern. Bis jetzt gab es jedoch keine praktikable Möglichkeit, den Methanolgehalt schnell und kostengünstig zu testen." Greg Dolan, CEO, Methanol Institute.

 

Pilotprojekt von Industrie, Hochschule und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen

Ein Zusammenschluss zwischen Industrie, Hochschule und Gesundheitseinrichtungen von drei Kontinenten bietet nun einen ersten Lösungsansatz, der in einem Pilotprojekt in Liberia in die Praxis umgesetzt wurde. Zukünftig sollen vor Ort Handdesinfektionsmittel direkt auf ihren Methanolgehalt hin überprüft und dadurch schädliche Produkte aus dem Markt gezogen werden. Auch können schnell Vergiftungen erkannt und schlimme Folgen für Patienten verhindert werden. Möglich ist dies mit dem weltweit ersten mobilen Methanolmessgerät, das von ALIVION entwickelt wurde. Die Technologie hierfür stammt von der ETH Zürich und wurde am Universitätsspital Zürich getestet. Der Spark M-20, ein mobiles Labor im Taschenformat, misst ortsunabhängig und in wenigen Minuten die Methanolkonzentration. Die Bedienung dieses Messgeräts ist einfach und es kann somit selbst von Laien verwendet werden. 

Das Projekt in Liberia soll als Vorreiter fungieren und künftig auf weitere Länder ausgeweitet werden. Dafür hat ALIVION in Zusammenarbeit mit dem Methanol Institute, der Stanford School of Medicine und dem National Public Health Institute of Liberia fünf dieser Geräte örtlichen Krankenhäusern zur Verfügung gestellt. Ein Mitarbeiter des Unternehmens schulte vor Ort die Krankenhausangestellten, welche von nun an regelmässig Messungen selbstständig vornehmen werden. So können Desinfektionsmittel überprüft und letztendlich Krankheiten wie COVID-19 oder Ebola effektiver bekämpft werden.

Die mobilen Methanol-Detektoren bieten allerdings nicht nur in Krankenhäusern einen Anwendungsfall. «Wir hoffen, dass unsere Geräte in Zukunft auch bei der Polizei, in staatlichen Laboren und beim Zoll Anwendung finden. Bei zahlreichen Herstellern von Qualitätsspirituosen wird unsere Technologie schon zur Qualitätssicherung eingesetzt. Schlussendlich möchten wir die Gefahr von Methanolvergiftungen weltweit bekämpfen» - bestätigt Prof. Dr. Andreas Güntner, Co-Founder von ALIVION. Die weltweit führende öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC wird in einem Beitrag über das Projekt berichten.

 

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1233381
 722

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Methanol-Detektion: Schweizer Technologie geht nach Liberia“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Alivion

Neues Führungsduo bei ALIVION
Neues Führungsduo bei ALIVION
_Zürich, 05.09.2022 ­– Der Verwaltungsrat des ETH-Spin-off ALIVION AG hat den erfahrenen Medtech-Unternehmer und Start-up-Experten Dr. Kurt Ruffieux zum CEO ernannt. Der bisherige Head of Business Development, Christoph Heini, übernimmt neu als COO das operative Geschäft. Das neue Führungsduo wird das bestehende Geschäftsmodell weiter skalieren, neue Märkte erschliessen und die Wachstumsstrategie von ALIVION gemeinsam umsetzen._   Experten aus MedTech und Industrie Dr. Kurt Ruffieux (56) ist diplomierter Maschinenbauingenieur ETH mit einer…

Das könnte Sie auch interessieren:

Potenzialanalyse: Methanol als emissionsneutraler Energieträger für Schifffahrt und Energiewirtschaft
Potenzialanalyse: Methanol als emissionsneutraler Energieträger für Schifffahrt und Energiewirtschaft
… eine Aufwertung erhalten. So könnten an einer (Offshore-)Windenergieanlage (WEA) mit einer elektrischen Leistung von 4,6 Megawatt, unter Einsatz neuartiger elektro-biokatalytischer Technologien, in einem sechsstündigen Zeitfenster circa 38 Kilogramm Methanol hergestellt werden. Hierbei sollte während des gesamten Zeitfensters eine nahezu konstante Stromgrundzufuhr …
Emergent Waste Solutions Inc. und Advent Technologies unterzeichnen Absichtserklärung für die Zusammenarbeit bei der Herstellung von grünem Methanol und grünem Wasserstoff
Emergent Waste Solutions Inc. und Advent Technologies unterzeichnen Absichtserklärung für die Zusammenarbeit bei der Herstellung von grünem Methanol und grünem Wasserstoff
… Solutions Inc. (EWS oder das Unternehmen) freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding/MOU) mit der Firma Advent Technologies Holdings Inc. (NASDAQ: ADN) (Advent) für die Bereitstellung von Brennstoffzellen auf Methanolbasis und die Entwicklung von Anlagen zur Herstellung von grünem Methanol im …
Methanol 4.0: Volle Kraft voraus Richtung Green Deal
Methanol 4.0: Volle Kraft voraus Richtung Green Deal
… schafft Markttransparenz und fördert Synergieeffekte Das Maritime Cluster Norddeutschland hat gemeinsam mit der EurA AG eine Marktübersicht mit dem Titel „Übersicht über Technologien, Dienstleistungen und Projekte im Bereich Methanol als alternativer Brennstoff für die Schifffahrt“ veröffentlicht. Bereits 27 nationale und internationale Unternehmen sowie …
EU-Projekt POSEIDON bringt Wertschöpfungskette „E-Methanol als Schiffskraftstoff“ auf den Weg
EU-Projekt POSEIDON bringt Wertschöpfungskette „E-Methanol als Schiffskraftstoff“ auf den Weg
… werden konnten. Die Charakterisierung der Wertschöpfungskette wurde vom Partner CERTH fortgesetzt, der im Februar 2025 einen detaillierten Bericht darüber erstellte, welche Technologien bei der Umsetzung der E-Methanol-Wertschöpfungskette zum Einsatz kommen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein wurde Ende Sommer 2025 erreicht, als der Projektkoordinator …
Ebola - Starke Zusammenarbeit der Kirchen
Ebola - Starke Zusammenarbeit der Kirchen
Die Kirchen als Zeichen der Hoffnung in der Ebola-Krise Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist noch nicht ausgestanden. Dies bestätigte Bischof Jensen Seyenkulo aus Liberia bei seinem Besuch im Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. am vergangenen Wochenende in Tübingen. Bei seinem Gespräch mit Landesbischof Frank Otfried July und Difäm-Direktorin …
Kein Blut für Holz: Schweizer Firmen sollen Handel mit liberianischem Holz einstellen
Kein Blut für Holz: Schweizer Firmen sollen Handel mit liberianischem Holz einstellen
… Holzverkauf werden die blutigen Bürgerkriege in Liberia und den umliegenden Ländern finanziert. Profiteure aus dem liberianischen Holzgeschäft sind auch zwei Schweizer Firmen. Greenpeace fordert diese auf, ihre verantwortungslosen Geschäftsbeziehungen mit Liberia einzustellen und künftig auf nachhaltig produziertes FSC-Holz zu setzen. Die Sanktionen …
Neues Lurgi-Verfahren verwandelt Erdgas in Kunststoff
Neues Lurgi-Verfahren verwandelt Erdgas in Kunststoff
mg-Tochter baut weltweite Technologieführerschaft bei der Umwandlung von Erdgas in petrochemische Produkte aus Frankfurt am Main, 15. September 2003 – Die Lurgi AG, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter mg technologies ag, hat ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Polypropylen aus Erdgas entwickelt. Bislang wurde der Kunststoff fast ausschließlich …
Neue Wege zu Methanol aus Strom und Biomasse
Neue Wege zu Methanol aus Strom und Biomasse
… Methanolproduktion kann dezentraler erfolgen als bisher“, sagt Patrick Schühle. „Für große Landwirtschafts- oder Forstbetriebe oder Agrargenossenschaften kann sich eine Investition in die neue Technologie durchaus lohnen.“ Bei ihrer Entwicklung setzen die Forschenden auch auf das Know-how der OxFA GmbH. Das Unternehmen aus dem fränkischen Scheßlitz ist …
Bild: PLAN-B NET ZERO gründet PLAN-B NET ZERO GREEN HYDROGEN GmbH: Fokus auf grünen Wasserstoff und E-MethanolBild: PLAN-B NET ZERO gründet PLAN-B NET ZERO GREEN HYDROGEN GmbH: Fokus auf grünen Wasserstoff und E-Methanol
PLAN-B NET ZERO gründet PLAN-B NET ZERO GREEN HYDROGEN GmbH: Fokus auf grünen Wasserstoff und E-Methanol
… E-Methanol konzentrieren. Die PLAN-B NET ZERO AG erschließt damit ein weiteres Geschäftsfeld und treibt ihr Wachstum voran.Grüner Wasserstoff und E-Methanol gelten als Schlüsseltechnologie für die klimafreundliche Energieversorgung der Zukunft. Mit ihrem Potenzial zur erheblichen Reduzierung von CO₂-Emissionen in der Industrie, im Verkehr und in der …
Sie lesen gerade: Methanol-Detektion: Schweizer Technologie geht nach Liberia