(openPR) Berlin, 26. Februar 2003 - Um den Opfern des schweren Erdbebens im äußersten Nord-westen Chinas effektiv helfen zu können, werden weitere Hilfsgüter wie Decken, Zelte und Kleidung benötigt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beabsichtigt, die lokalen Einsatzkräfte des Chinesischen Roten Kreuzes (CRK) zu unterstützen und ruft zu Spenden für die Bewohner der Region Xinjiang auf.
Nach Angaben des CRK ist die Zahl der Opfer auf über 350 Tote und 2.500 Verletzte gestiegen. Mehr als 10.000 Menschen sind obdachlos. Die Abgeschiedenheit und Rückständigkeit des Ka-tastrophengebietes erschwert die Hilfen. Darüber hinaus bedroht eine extreme Kältewelle vor Ort die Betroffenen.
Weitere chinesische und internationale Rotkreuzmitarbeiter sind auf dem Weg in das Erdbebengebiet, um die örtlichen Helfer zu unterstützen und den konkreten Bedarf an Hilfe festzustellen. Angesichts der katastrophalen Lage werden dringend weitere Hilfen für die Verletzten und Obdachlosen benötigt. Besonderer Mangel herrscht an warmer Kleidung und Medikamenten.
Das DRK hat das Chinesische Rote Kreuz in den vergangenen Jahren bei Naturkatastrophen stets unterstützt. Eine Reihe von DRK Landes- und Kreisverbänden pflegt seit vielen Jahren enge Partnerschaften mit China.
Zur Unterstützung des CRK bei seinen Hilfen für die Erdbebenopfer ruft das Deutsche Rote Kreuz zu Spenden auf:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl 370 205 00
Kontonummer 41 41 41
Stichwort: China
DRK-Pressestelle:
www.DRK.de










