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CERN simuliert die nach dem Urknall eingetretenen physikalischen Phänomene

23.06.200816:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: CERN simuliert die nach dem Urknall eingetretenen physikalischen Phänomene
Seit fünf Jahren am Großprojekt beteiligt: Das Unternehmen 40-30 überprüft Dichtigkeit und Anschlüsse des LHC-Ringbeschleunigers.
Seit fünf Jahren am Großprojekt beteiligt: Das Unternehmen 40-30 überprüft Dichtigkeit und Anschlüsse des LHC-Ringbeschleunigers.

(openPR) Bei der Errichtung des weltweit leistungsfähigsten Teilchenbeschleunigers ist das Unternehmen 40-30 Partner des Kernforschungszentrums

Das in Genf ansässige Europäische Zentrum für Kernforschung CERN und zahlreiche internationale Forschungsinstitute beteiligen sich an diesem Projekt. Ziel des neuen Ringbeschleunigers ist es, genaue Erkenntnisse über die nach dem Urknalll eingetretenen physikalischen Phänomene zu erlangen. Dies soll insbesondere durch die Isolierung des « Higgs-Teilchens » erfolgen, das eine Erklärung für die Entstehung der Masse von Teilchen liefern soll. Mit dem Ziel, die ursprünglichen Bedingungen des Urknalls zu reproduzieren und das genannte Higgs-Teilchen nachzuweisen, errichtete das CERN unter der Bezeichnung LHC (Large Hadron Collider) einen 27 Kilometer großen Ringbeschleuniger. Die Aufgabe des französischen Unternehmens 40-30 besteht im Wesentlichen in der Überprüfung der Dichtigkeit der gesamten Rohrleitungssysteme sowie der Anschlüsse der supraleitenden Magnete.



Der in 100 Meter Tiefe unter den Bergen des Jura und dem Genfer See errichtete LHC-Beschleuniger bringt zwei identische Teilchenstrahlen zur frontalen Kollision, die innerhalb eines dem Weltraum vergleichbaren Vakuums durch 1.800 Supraleitermagnete geleitet werden. Jeder der Teilchenstrahlen wird für die Dauer von zehn Stunden auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und legt in dieser Zeit eine Strecke zurück, die dem Weg zum Neptun und zurück entspricht.

Die erforderliche Betriebstemperatur des Ringbeschleunigers liegt bei 1,9 Kelvin (-271,3 Grad Celsius). Vor der Einrichtung des eigentlichen LHC-Beschleunigers arbeiteten 50 Mitarbeiter der Firma 40-30 an dem kryogentechnischen System QRL (Cryogenic Distribution Line). Von 2003 bis 2005 konnten im Rahmen der Prüfung der rund 43.000 Schweißnähte 354 Undichtigkeiten festgestellt werden. Diese Präzisionsarbeiten wurden mit Hilfe der Helium-Dichtheitsprüfung und -Lecktests unter der Verantwortung der Französischen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung COFREND durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein zeitaufwendiges Verfahren, da die Prüfung jeder einzelnen Schweißnaht bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen kann.
Seit 2005 sind die Mitarbeiter von 40-30 im Rahmen der Einrichtung des LHC-Hauptrings mit der Oberflächen-Dichtigkeitsprüfung der 1.800 Supraleitermagneten beschäftigt, die eine durchschnittliche Länge von 15 Metern und ein Gewicht von über 27 Tonnen pro Einheit aufweisen. Gleiches gilt für die Dichtigkeitsprüfungen der Magnetanschlüsse im Zuge der Ausbauarbeiten innerhalb des Tunnels. Das Unternehmen beteiligte sich auch an der Installation und Dampfbehandlung der langen geraden Abschnitte des LHC und zeichnete für die Wartung und Instandhaltung eines großen Teils der eingerichteten Pumpensysteme verantwortlich.
40-30 übernahm ebenfalls die Wartung der Leckprüfsysteme (Helium-Detektoren, Spektrometer) sowie der Pump- und Dampfbehandlungsvorrichtungen. Im Zuge der Ausführung ihrer Arbeiten legten die Mitarbeiter innerhalb von fünf Jahren mit dem Fahrrad über 100.000 km im Tunnelsystem des CERN zurück.

An der Errichtung des weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleunigers durch das Europäische Kernforschungszentrum CERN, dessen Kosten sich auf rund drei Milliarden Euro belaufen, sind seit zehn Jahren rund 500 Unternehmen beteiligt. Die Inbetriebnahme ist für Juli/August 2008 geplant. Die offizielle Einweihung findet am 21. Oktober statt.

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