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Berufsgenossenschaften: Gefahr durch Autobatteriena

01.01.200410:00 UhrVereine & Verbände

(openPR) 16.12.2002 (bgi) - Kaum hat die kalte Jahreszeit begonnen, versagen viele Autobatterien beim morgendlichen Kaltstart. Dann muss Starthilfe her, die Batterie muss aufgeladen oder sogar erneuert werden. Der Umgang mit Starterbatterien ist aber nicht ungefährlich. Darauf weisen die hin. Gefährdet sind nicht nur die Autofahrer, die selbst Hand anlegen, sondern auch Beschäftigte an Baumaschinen und in KFZ-Betrieben. Mehr als 250 Arbeitsunfälle mit Starterbatterien werden den jedes Jahr gemeldet.

Meist handelt es sich um Gasverpuffungen oder Explosionen, bei denen Säure aus den Batterien austritt und Augen oder Haut verätzt. Ausgelöst werden diese Unfälle zumeist durch Kurzschlüsse oder Funkenbildung. Die Explosionen können darüber hinaus nach Angaben des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitssicherheit - BIA das Gehör massiv schädigen.

Die raten deshalb jedem, ob Fachkraft oder ungeübt, beim Umgang mit Autobatterien eine Schutzbrille und Schutzkleidung zu tragen. Das Auswechseln oder Aufladen von Batterien sollte generell nur mit größter Sorgfalt, mit den richtigen Geräten und in ausreichend belüfteten Räumen durchgeführt werden. Wer unsicher ist, sollte eine Fachwerkstatt aufsuchen. Batterien dürfen nicht unmittelbar nach dem Aufladen wieder eingebaut werden, sondern benötigen ausreichend Ausgasungszeit.

Entscheidend bei der meist praktizierten Starthilfe von Auto zu Auto ist die richtige Reihenfolge beim Anklemmen:

1. Alle Verbraucher beim Pannenfahrzeug (Licht, Gebläse, Heckscheibe, Radio etc.) abschalten

2. Pluspol der Spenderbatterie mit dem Pluspol der (leeren) Empfängerbatterie verbinden

3. Minuspol der Spenderbatterie mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs, zum Beispiel mit einem Metallteil im Motorraum verbinden. Nicht mit dem Minuspol der leeren Batterie, sondern möglichst weit entfernt von der Batterie, damit sich eventuell im Umfeld der Batterie vorhandenes Knallgas nicht entzünden kann.

4. Spenderauto starten

5. Pannenfahrzeug starten

6. Lösen der Verbindungen in umgekehrter Reihenfolge

Wer diese Hinweise beachtet, arbeitet sicher und hat Erfolg bei der Starthilfe.

 

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