(openPR) Das Institut für Unternehmensforschung aus Nürnberg, IT-Spezialist im Gesundheitsbereich, hat in seinem Klinikinformationssystem IFU-KIS die elektronische Übermittlung von Durchgangsarzt-Berichten eingeführt.
Unfälle, die durch die Berufsgenossenschaften abgedeckt sind, müssen von Durchgangsärzten behandelt werden. Diese treffen Entscheidungen über Arbeitsunfähigkeit oder leiten eine weiterreichende Behandlung ein. Die Dokumentation der Behandlung ist hierbei gesetzlich vorgeschrieben und wird an die Berufsgenossenschaften übermittelt.
Bisher erfolgte die Datenerfassung elektronisch im EDV-System. Die Formulare für die Berufsgenossenschaften wurden zusätzlich ausgefüllt und versendet. Für Ärzte bedeutet dies zusätzliche Arbeit, was zu einer deutlichen Belastung der Behandlungszeiten führt. Eine elektronische Übermittlung der Behandlungsdaten stellt daher für viele Ärzte eine Arbeitserleichterung dar.
Um dem zunehmenden Arbeitsaufwand entgegenzuwirken, hat sich das Nürnberger Institut für Unternehmensforschung dazu entschlossen, die erfassten Daten als elektronischen Bericht im DALE-UV-Verfahren an die Berufsgenossenschaften zu senden. Somit wird nicht nur die Arbeitszeit der Ärzte optimiert, denn für jeden gesendeten Bericht kann auch eine weitere Gebührenposition abgerechnet werden.
"Die Software-Lösung ist eine klare Kampfansage an die zunehmende Arbeitsbelastung durch die Bürokratie im Gesundheitssystem", sind sich die Nürnberger Gesundheitsspezialisten einig. Die Behandlungsdaten sind schnell erfasst, können für statistische Zwecke ausgewertet werden und sind innerhalb von Sekunden an die zuständigen Stellen gesendet. Und wer möchte diese elektronische Unterstützung missen?








