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Uni Mainz zeichnet erstmals Alternativen zum Tierversuch aus

19.06.200810:46 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Am 18. Juni zeichnet die Universität Mainz im Rahmen des Hochschultages 19 junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für ihre Abschlussarbeiten aus. Erstmals wurde auch eine Prämierung in der Kategorie "Alternativen zum Tierversuch" vorgenommen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die neue Prämierungskategorie als wichtigen Schritt in die verstärkte Förderung der Tierversuchsersatzverfahren.

Preisträger in dieser Kategorie ist Diplomingenieur Stefan Fischer. In seiner Diplomarbeit "Simultane Magnetresonanztomographie (MRT) an mehreren Kleintieren" entwickelte er ein Untersuchungsverfahren an Ratten und Gerbils, mit dem bis zu 80 Prozent der Versuchstiere pro Testreihe eingespart werden können. Denn die MRT ermöglicht, Untersuchungen am lebenden Tier durchzuführen. Bisher ist es üblich, Tiere aus den Versuchsreihen zu bestimmten Zeitpunkten zu töten, um ihre Organe untersuchen zu können. Durch die von Fischer entwickelte MRT-Methode können die Organveränderungen beliebig oft und sogar an demselben Versuchstier dargestellt werden.

"Die Arbeit von Stefan Fischer ist eine wertvolle Sofort-Hilfe, weil sie auf der Stelle Tiere vor dem Versuch rettet. Um die Alternativen zu Tierversuchen auch wirklich voranzubringen, sollten jedoch an der Universität Mainz künftig Arbeiten ausgezeichnet werden, die Tierversuche tatsächlich ersetzen", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. Der Verband setzt sich deshalb dafür ein, dass die Universität Mainz einen Lehrstuhl für Tierversuchsersatzverfahren einrichtet, um Lehre und Forschung zukunftsorientiert auszurichten. In Deutschland gibt es einen solchen Lehrstuhl bisher nur an der Universität Konstanz, ein weiterer wurde kürzlich an der Universität Utrecht eingerichtet.

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