(openPR) Berufliche Zukunft mit traditionsreicher Vergangenheit
Auf eine lange, bewegte Geschichte kann die Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie (EWS) in diesem Jahr zurückblicken: Am Freitag, 13. Juni, feierte die Schule ihr 100-jähriges Bestehen. Zu den Gästen, die ihre Glückwünsche bekundeten, zählten auch Günter Winands, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW, Gisela Manderla, Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Weiterbildung der Stadt Köln, und Petra Witt, Vorsitzende des Verbands Deutscher Privatschulen NRW.
Nach einem Sektempfang eröffnete Schulleiterin Gabi Gorrita am vergangenen Freitag in der Kölner Flora die Feierlichkeiten zum Jubiläumsfest der EWS und schaute dabei auf die letzten nahezu 20 Jahre EWS-Geschichte zurück, die sie selbst an der Schule miterleben durfte. In dieser Zeit habe sich die Schule rasant entwickelt. Ging es damals noch familiär und heimelig zu, so stehe heute die zukunftsorientierte berufliche Sach- und Fachausbildung im Vordergrund, ohne dass dabei das Menschliche zu kurz komme. „Der Mensch steht nach wie vor im Mittelpunkt“, so Gorrita. In ihrer Ansprache wies sie darauf hin, dass auch heute noch Schüler wie Lehrer ganz besonders die private Atmosphäre an der EWS schätzen.
Persönliche Glückwünsche überbrachten unter anderem Petra Witt, Vorsitzende des Verbands Deutscher Privatschulen NRW (VDP), und Günter Winands, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW. Witt lobte die „offene Lernatmosphäre“ und den hohen Praxisbezug der EWS. Und Staatssekretär Winands betonte, dass die EWS weder den föderalen noch staatlichen Fesseln unterliege und somit individuell auf Karrieren in der ganzen Welt vorbereiten könne.
Durch das Jubiläums-Programm führten die Organisatoren Fritz Tänzer und Ines-Julia Schniewind, EWS-Schülerin, die die Gäste auf eine Zeitreise mit Bildern des Gründervaters Albert Wolff und den bewegendsten Ereignissen der letzten 100 Jahre mitnahmen. Live-Musik und zeitgenössische Tänze, präsentiert von der Tanzsportgemeinschaft Leverkusen, ließen dabei die vergangenen Epochen lebendig werden und kamen bei den Gästen sehr gut an. Für Kurzweil sorgte auch ein Sketch der EWS-Lehrer, die mit viel Witz und Charme den kaufmännischen Unterricht aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts mit dem heutigen verglichen.
Mit dem Hinweis, dass es in jedem Jahr Schüler gibt, die nicht nur durch gute Leistungen, sondern insbesondere auch durch ihren Einsatz für die Schule von sich Reden machen, leitete Präsident Jürgen Weischer, Gesellschafter und Geschäftsführer der EWS, den Höhepunkt des Abends ein: der erstmaligen Verleihung des Else-Wolff-Preises. Benannt nach Albert Wolffs Tochter Else, der Namensgeberin der ehemals als Else-Wolff-Schule bekannten EWS, soll mit dieser Auszeichnung zu besonderen Anlässen herausragendes Engagement gewürdigt werden. In diesem Jahr ging der Preis, ein massives Silbertablett mit EWS-Gravur, an Henriette Keiser, die an der EWS Dresden eine Ausbildung zum International Eventmanager absolviert und das Gelernte stets motiviert in die Praxis umsetzt: In seiner Laudatio zählte Lutz Huchel, Schulleiter EWS Dresden, zahlreiche ihrer Projekte wie beispielsweise die Teilnahme an der Businet-Konferenz 2007, der AG Marketing oder die Realisierung eines EWS-Kalenders auf und zeigte sich sichtlich bewegt über die Auszeichnung seines Schützlings. „Die Nominierung ist uns in Dresden sehr schwer schwer gefallen“, verriet er augenzwinkernd: „Es hat genau elf Minuten und 32 Sekunden gedauert – dann stand fest: Es kann nur eine geben! Hinter der Nominierung von Henriette steht die EWS Dresden wie ein Mann.“
Nach fünfstündiger Feier ließen Gäste und Organisatoren den Abend bei Tanzmusik des Timo Ehrler Quartetts fröhlich ausklingen.








