(openPR) 20. Juni bis 31. August 2008
Vernissage: Donnerstag, den 19. Juni 2008 ab 19 Uhr
Mit der Ausstellung »Sommersalon« zeigt die Galerie am Gendarmenmarkt Werke der Plastik, Malerei und Grafik aus ihren Beständen.
Die Auswahl zielt auf die Verdeutlichung des Profils der seit dem Dezember 2004 existierenden Galerie, die sich in diesen Jahren zunehmend auf die Plastik konzentriert hat, vornehmlich auf die figürliche.
Damit greift sie eine Tradition auf, die im 19. Jahrhundert in Berlin eine hervorzuhebende Bedeutung hatte, die »Berliner Bildhauerschule«, die in ihrem Bemühen um die Gestaltung der menschliche Figur bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein wirkte.
Mit ihrer Konzentration auf die Bildhauerei ist die Galerie in Berlin einzigartig.
Daneben widmet sich die Galerie sowohl in der Plastik als auch in der Malerei jener Generation von Künstlern, die in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration getrieben und danach entweder infolge des Diktats der Gegenstandslosigkeit oder des Dogmas des Sozialistischen Realismus nicht die ihrem künstlerischen Rang entsprechende Anerkennung fanden.
Die Galerie am Gendarmenmarkt orientiert sich seit Ihrer Gründung sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei auf die Bewahrung zeitloser, überkommener Qualitätsmaßstäbe in der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts, auf dass diese verdientermaßen im Blickfeld bleiben und nicht überdeckt werden von allzu Spektakulärem.
Die Namen der ausstellenden Künstler verdeutlichen diesen Anspruch, es sind:
Hermann Bachmann, Ralf Bergner, Manfred Butzmann, Charles Crodel, Albert Ebert, Joachim Dunkel, Wieland Förster, René Graetz, Hans Haueisen, Albert Hennig, Ingeborg Hunzinger, Gerd Jaeger, Ludwig Kasper, Karl-Heinz Krause, Gerhard Marcks, Carl Marx, Wolfgang Mattheuer, Otto Möhwald, Robert Riehl, Willi Sitte, Ursula Strozynski, Veronika Wagner, Hans Wimmer.
Insofern ist die Ausstellung »Sommersalon« eine gute Gelegenheit, das Profil der Galerie zu verdeutlichen und vorzustellen.
Mit ihrer langen Laufzeit und ihrer Fülle des Angebots ist sie auch ein interessantes Angebot an die vielen Gäste der Stadt, die den Gendarmenmarkt besuchen.
Die Galerie ist Dienstag bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Druckfähige Abbildungen (*300 dpi) finden sie im Bereich Presse bzw. werden Ihnen auf Anforderung per Mail zugesandt.
Dr. Wilfried Karger
16. Juni 2008
Dr. Wilfried Karger
Galerist
Taubenstraße 20
10117 Berlin
Telefon 0[049]30 20648417
Telefax 0[049]30 20648418
Mail

Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Über das Unternehmen
Die Galerie
Am 1. Dezember 2004 eröffnete die Galerie am Gendarmenmarkt in der Taubenstraße 20, unmittelbar am beeindruckenden historischen Architekturensemble in Berlins Mitte ihre erste Ausstellung.
Ihr Schwerpunkt ist die figürliche Skulptur, die in der Kunstgeschichte Berlins seit dem 19. Jahrhundert eigentlich eine hervorragende Rolle gespielt hat, wogegen sie heute im aktuellen Kunstgeschehen eher stiefmütterlich behandelt wird.
Die Galerie am Gendarmenmarkt knüpft an eine bedeutende künstlerische Tradition der Stadt an, an die »Berliner Bildhauerschule des 19 Jahrhunderts«, die bis in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts mit ihrem Bemühen um die Gestaltung der menschlichen Figur in der Plastik hinein wirkte.
Die Berliner Bildhauerschule ist eine Kunstrichtung der realistischen und naturalistischen Porträt- und Denkmalskunst im 19. Jahrhundert, der etwa 400 Bildhauer angehörten.
Hier knüpft die Galerie am Gendarmenmarkt an: Werke bedeutender Bildhauer, die sich innerhalb der vielfältigen Möglichkeiten plastischen Gestaltens im 20. Jahrhunderts – wie Kubismus, Assemblage, Kinetik usw. – und besonders entgegen der Vorherrschaft des Abstraktionismus auf dem westeuropäischen Kunstmarkt nach 1945 der menschlichen Figur verschrieben haben, wie Theo Balden (1904–1995), Heinrich Drake (1903–1994), Fritz Cremer (1906–1993), René Graetz (1908–1974), Waldemar Grzimek (1918–1984), Ludwig Kasper (1893–1945), Gerhard Marcks (1889–1991), Gustav Seitz (1906–1969) und Hans Wimmer (1907–1989), sind im Bestand der Galerie bzw. Bestandteil ihrer Ausstellungstätigkeit.
Es folgt die Generation, zu der die Bildhauer Joachim Dunkel, Wieland Förster, Gerd Jaeger, Richard Heß, Sabina Grzimek, Ingeborg Hunzinger, Waldemar Otto und Karl-Heinz Krause gehören, die sich weiterhin der menschlichen Figur widmen.
In der neuen Ausstellungsreihe »Junge BildhauerInnen« beginnt die Galerie im Jahr 2008 die jüngste Generation figürlicher Bildhauerei in Berlin vorzustellen. Die Reihe beginnt mit Plastiken, Reliefs und Zeichnungen von Sarah Esser, einer Absolventin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Das Bemühen um das Menschenbild vereint die Galerie am Gendarmenmarkt mit den Traditionen der Berliner Bildhauerschule über alle unterschiedlichen Richtungen hinweg.
Daneben widmet sich die Galerie am Gendarmenmarkt auch der Malerei jener Generation, die zunächst in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration getrieben wurde und danach, entweder aufgrund der Formalismusdebatte im Osten oder wegen des entgegengesetzten Diktats der Gegenstandslosigkeit im Westen Deutschlands, nicht die ihrem künstlerischen Rang entsprechende Würdigung erfahren hat.
Ausstellungen und Werke der Maler Hermann Bachmann (1922-1995), Charles Crodel (1894–1973), Albert Hennig (1907–1098) und Carl Marx (1911–1991) stehen für diese ›verlorene‹ Generation.
Während Galerien naturgemäß auf neueste Tendenzen künstlerischer Leistungen setzen, diese erfassen und vorausschauend fördern, orientiert sich die Galerie am Gendarmenmarkt seit ihrer Gründung sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei insbesondere auf die Bewahrung zeitloser, überkommener Qualitätsmaßstäbe in der bildenden Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, auf dass diese verdienter Maßen im Blickfeld bleiben und nicht verloren gehen, auf dass jenes, was von künstlerischem Rang ist, sich behauptet gegenüber aktuellen Tendenzen einer sich im Vormarsch befindenden Eventkultur.
Ergänzt wird der Bestand der Galerie durch Werke weiterer Künstler, wie beispielsweise Manfred Butzmann, Sabine Heller, Friedrich B. Henkel, Horst Janssen (1929-1995), Wolfgang Mattheuer (1927-2002), Kerstin Seltmann, Ursula Strozynki oder Veronika Wagner.
Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Die PR-Beratung
Dr. Hermann Büchner berät die Galerie in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und realisiert den Internet-Auftritt. Seine Kompetenz als ›gelernter‹ Kunsthistoriker und langjährige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Kunstvermittlung kommen ihm dabei besonders zugute. PR + WEB-DESIGN wurde 2002 gegründet und nimmt neben Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit vor allem Aufträge zur Gestaltung und Betreuung von Internet-Auftritten im Bereich Kunst und Kultur wahr. Zu den Kunden zählen bildende Künstler, Galerien, Kunsthandlungen und Kunstvereine, Rechtsanwälte und freie Autoren.
Internet
www.pr-und-web-design.de